17. Oktober 2011 Supernannyalarm

Ich oute mich, ich hab's getan. Jawohl, ich habe mich eine ganze Stunde hingesetzt und Super Nanny auf RTL geschaut. Zu meiner Verteidigung möchte ich jedoch dazu noch sagen, dass ich gegen eine Grippenkäferinvastion kämpfte und schlichtweg bildungsmässig leichte Kost benötigte.


© toonpool.com

Das Konzept der Sendung ist ganz einfach: Familie mit Kindern, Kinder machen Ärger, Super Nanny im Anmarsch (und natürlich handelt es sich jeweils um den schwersten und traurigsten Fall in der Super-Nanny-Geschichte), alles wieder gut.

Um Ihnen ein paar Zitate aus der besagten Sendung zu liefern, wollte ich mir die Sendung nochmals kurz ansehen, doch oha «Aus Jugendschutzgründen ist diese Folge nur zwischen 20 Uhr und 6 Uhr abrufbar». Sie können sich sicherlich denken, weshalb. Und weil hier, soviel ich weiss, keine Jugendschutzbestimmungen dieser Art vorhanden sind, nachfolgend einige Zitate, welche jedoch von den Eltern des «Problemkindes» ausgesprochen wurden.


Du altes Schwein.

Ich habe einfach keine Lust mit dier zu spielen; ich mag dich einfach nicht mehr.

Ich haue sie nicht, höchstens auf die Finger oder auf den Mund.

Du bist schlimmer als ein Hund, ein echtes Miststück.

Du bist das Allerletzte.

Ich möchte nochmals festhalten, dass diese Sätze aus dem Mund der Eltern stammen. Wer braucht da wohl eine Super Nanny?

Und dass es trotzdem noch ein wenig lustig wird:

 

 

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Kommentare

Dodo
18. Oktober 2011 - 18:03

Es sind MEISTENS die Eltern! Manchmal andere Umstände oder Beeinträchtigungen, denen das Kind ausgesetzt ist/war. Die Zeit, in der Kinder als von Natur aus böse und ungehobelt galten, die zuerst zu "Menschen" erzogen werden müssen, ist eigentlich seit Pestalozzi vorbei! Kinder lernen unglaublich schnell durch das Imitieren von Vorbildern ... oder schützen sich auf ihre Weise vor Missständen. Jede Auflehnung und penetrante Unangepasstheit ist ein Hilferuf, den man ernst nehmen sollte. Ich habe nicht oft Super-Nanny gesehen, aber sie hat dies jedesmalm estätigt und mit den Eltern an Verhaltensänderungen gearbeitet, ohne dass diese es zu merken schienen. Herrlich!

 
 

In der Walpurgisnacht geboren, konnte aus mir grundsätzlich nur eine Hexe werden. Diese Leidenschaft lebe ich nun als Tratschtante im Internet aus und probiere, meinen Lesern auf dimis-welt.blogspot.com täglich ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Liebend gerne würde ich mal mein grosses Vorbild Shawne treffen oder mit Piero ein Cüpli in seinem Haarschneidestübli geniessen. Und wenn ich mal gross und stark bin, möchte ich mit meinem Co-Blogger Reto in der Sonne Südfrankreichs liegen und von dort aus fern-tratschen.

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