«Jeder Tag ist für mich ein Catwalk» Dieser Brite ist süchtig nach Selfies

Er verbringt täglich Stunden vor dem Spiegel, schiesst Selfies, so oft es geht und gönnt sich jede Woche eine Gesichtsbehandlung. Der Brite Junaid Ahmed ist besessen von seinem Körper. Der Grund liegt in einem dunklen Kapitel seiner Vergangenheit, wie er in einer TV-Dokumentation verrät.

Briten verbringen heutzutage mehr Zeit im Badezimmer als Frauen und schossen allein letztes Jahr über 600 Millionen Selfies. Dies geht aus einer TV-Dokumenation auf Channel 4 hervor, die den Körperkult von vom eigenen Körper besessenen Männern beleuchtete. Einer dieser Männer ist der 21-jährige Junaid Ahmed. 

 

When your looking super hot, a selfie is a must don't hate bitches Happy mondayyyyyyy

Ein von Junaid Ahmed (@modeljunaid) gepostetes Foto am

28. Dez 2015 um 4:25 Uhr


Er bezeichnet sich als Selfie-König und Berühmtheit, weil er auf seinem Instagram-Profil über 50'000 Follower hat. Sein Motto lautet: «Jeder Tag ist für mich ein Catwalk, jeder Tag ein Fotoshooting.» Für sein Aussehen scheut das Model deshalb keine Mühen. Er geht einmal pro Woche zur Gesichtsbehandlung - «wer braucht schon Sex, wenn man Beauty Treatments haben kann» -, lässt sich mit Wachs die Augenbrauen in Form bringen und verbringt Stunden vor dem Spiegel für das perfekte Make-up und den für ihn perfekten Selfie-Schnappschuss.

Und die Fotos und Kurz-Videos sehen dann so aus: 

 

I do just love myself a little bit just a lil I swear

Ein von Junaid Ahmed (@modeljunaid) gepostetes Video am

25. Okt 2015 um 5:16 Uhr


Er lässt sich zu Adeles Song «Hello» inspirieren und zeigt auch...


...was er an einem normalen Sonntag daheim tut: 

 

Sunday pamper sesh thank you beaut @lindseyg90 for the eye mask

Ein von Junaid Ahmed (@modeljunaid) gepostetes Foto am

6. Sep 2015 um 12:49 Uhr


Junaid weiss, dass er süchtig ist nach Perfektion - und kennt auch den Grund dafür. Während seiner Schulzeit, die er als schlimmste Zeit seines Lebens betrachtet, wurde er gehänselt. «Ihnen gefiel nicht, wie ich aussah. Ich war offensichtlich einer der schönsten Menschen in meiner Schule.» Ihm wurde zweimal die Nase gebrochen. Die Kameraden hätten ihm auch damit gedroht, ihn anzuzünden. «Damit ich nicht mehr so gut aussehe. Ich frage mich immer noch: Warum ich. Was ist falsch gelaufen? Warum mögen mich manche nicht?» Seine Antwort lautet inzwischen: «F**** euch!»