Unser Trinkwasser ist mindestens so gut wie Mineralwasser. Auch um abzunehmen.
Wir nehmen ab Lektion 8: Mehr Wasser!
Es ist schon komisch: Wir haben das beste Trinkwasser der Welt und schleppen doch tonnenweise Mineralwasser und – noch viel schlimmer – zuckerhaltige Getränke zu uns nach Hause. Das ist nicht nur aus ernährungsphysiologischer, sondern auch aus ökologischer Sicht absurd. Wenn wir uns nur einmal Rechenschaft ablegen würden, wie viel Erdöl dafür verbrannt und wie viel Tonnen CO2 damit freigesetzt werden, würden wir sofort aufhören, solche Getränke zu kaufen.
Wer Süssgetränke konsequent durch Leitungswasser ersetzt und darüber hinaus seinen täglichen Waserkonsum noch steigert (das heisst: ein bis zwei Gläser Wasser mehr trinkt als bisher), nimmt ganz von alleine weniger Kalorien zu sich. Das beweisen grosse Interventionsstudien in Deutschland. Achten Sie deshalb auf eine hohe Flüssigkeitszufuhr – und zwar über den ganzen Tag verteilt. Beginnen Sie schon am Morgen nach dem Aufwachen damit. Viel Wasser trinken gehört zu den besten und wirksamsten Abnehmstrategien.
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Kommentare
Samuel Stutz
11. März 2010 - 11:16
Der Vorwurf, dass ich lüge, ist ein bisschen sehr weit her geholt. Hunderte von ausgewiesenen Fachleuten in der Schweiz würden dann auch “lügen”. Natürlich kann es da und dort Probleme mit dem Trinkwasser geben. Das ändert aber nichts an meiner Aussage. Auch beim Mineralwasser können Sie, wenn Sie wollen, verschiedenste Verunreinigungen finden. Es ist wirklich nicht einzusehen, weshalb wir Unmengen von nicht erneuerbaren Energien nur dafür verschwenden, Mineralwasser um die halbe Welt zu karren, wo doch aus jedem – oder sagen wir aus fast jedem – Wasserhahn perfektes Wasser kommt.
Dr. Samuel Stutz
Huber Paul
10. März 2010 - 16:51
Wir haben wirklich ein gutes, ja sogar sehr gutes Trinkwasser in der CH. Ich trinke dies regelässig und schätze diesen Komfort in der CH.
Wenn Dr. Samel Stutz aber behauptet, "Trinkwasser ist mindestens so gut wie Mineralwasser" ist dies schlicht und einfach gelogen!
So muss z.B. in vielen CH Gemeinden und Städten das Trinkwasser mit Chlor oder Ozongas angereichert werden, weil die Hygiene nicht gewährleistet ist. Weiter haben verschiedene Gemeinden grosse Probleme mit den Nitrat-Werten im Trinkwasser, obwohl hier die CH-Toleranzgrenze mit 40mg/L bereits über den allgemein anerkannten internat. Richtlinien liegt. Von all den chemischen Stoffen (Antibiotika, Hormone, Süss-Stoffe...) welche mittlerweile in fast allen Trinkwasser Proben nachgewiese werden, ganz zu schweigen!
Ich persönlich halte dies für ein vernachlässigbares Risiko und habe null Angst wenn ich Leitungswasser trinke. Aber dass ein Arzt eine solche Aussage macht, finde ich doch sehr bedenklich.
Es ist schlicht und einfach gelogen!