Der Plot Alles dreht sich um die Ehre eines Mannes – und um den Ruf einer Institution: Bei J. Edgar Hoover ist das untrennbar miteinander verbunden.
«J. EDGAR» (USA) Die Gier nach Macht
48 Jahre steht er dem FBI als Direktor vor, überlebt in seinem Amt acht Staatspräsidenten und kämpft unermüdlich gegen reale, aber auch eingebildete Bedrohungen. Hoover liebt die Wahrheit, ist jedoch jederzeit bereit, sie zu seinen Gunsten zurechtzubiegen. Er bringt den Entführer des Lindbergh-Babys hinter Gitter, fasst Staatsfeind Nr. 1 John Dillinger und legt unzählige geheime Dossiers über einflussreiche Politiker und Staatsmänner an. Nicht von ungefähr wird J. Edgar Hoover bald als mächtigster Mann Amerikas bezeichnet. Doch auch er hat eine schwache Stelle: Special Agent Clyde Tolson.
- Die Schauspieler: Längst hat er bewiesen, wie gut er ist. Der Oscar für Leonardo DiCaprio ist überfällig.
- Die Regie: Clint Eastwood, 81, setzt mit «J. Edgar» einem der einflussreichsten, umstrittensten und rätselhaftesten Männer seiner Zeit ein Denkmal.
- Der Rat der Mutter: «Welke nicht wie ein Blümchen, sei stark.»
- Der Hingucker: Leonardo DiCaprio mit dunklen Augen und als über 70-Jähriger. Wirklich beeindruckend ist, wie er seine Rolle als alter Mann spielt. Da stimmt jede Bewegung.
- Das Fazit: Faszinierende Charakterstudie eines Mannes, der alles dafür getan hat, bewundert zu werden.
Bewertung: * * *
Länge: 137 Min.
Regie: Clint Eastwood.
Kinostart: 19. 1.
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