«LA NOUVELLE GUERRE DES BOUTONS» (F) Eine Bande von Knopfjägern

Darum gehts Südfrankreich im Frühling 1944. Die Gibus-Brüder aus Longeverne sind auf dem Schulweg, als sie in einen Hinterhalt geraten und von der Bande aus dem Nachbardorf Velrans angegriffen werden.
© HO Vor dem Kampf: Lebrac (Jean Texier) stellt sich dem Anführer der gegnerischen Dorfbuben in den Weg.

Das bedeutet Krieg! Der starke Lebrac, der besser mit Fäusten als mit Worten umgehen kann, wird zum Anführer erkoren. Gemeinsam mit seiner Bande verpasst er den Velranern mehrere Abreibungen. Als Trophäen werden die Hemd- und Hosenknöpfe der Feinde gesammelt. Dann marschieren die Deutschen in die Dörfer ein. Auf einen Schlag müssen die Kinder lernen, was Respekt, Solidarität und Zusammenhalt im wahren Leben bedeuten.

Star unter den Stars: Laetitia Casta als Dorfschönheit, Guillaume Canet als beherzter Lehrer, Kad Merad als Widerstandskämpfer machen ihre Sache gut. Die wahren Stars aber sind die Kinder.

Der Hintergrund: Der Kinderbuchklassiker «Krieg der Knöpfe» von Louis Pergaud wurde schon 1962 von Yves Roberts verfilmt. Regisseur Christophe Barratier, der bereits mit «Les choristes» 2004 einen Grosserfolg landete, verlegt die Handlung ins Jahr 1944.

Der andere Film: Eine zweite Fassung des Stoffes, verfilmt von Yann Samuell, läuft unter dem Namen «La guerre des boutons» zurzeit ebenfalls im Kino.

Das Fazit: Gelungene Verfilmung eines französischen Klassikers, auch für Erwachsene ein Genuss. 



Bewertung: * * *
Länge: 100 Min.
Regie: Christophe Barratier.
Im Kino.
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