«Jumeirah Al Naseem» Dubai Dubai ganz modern: Familienhotel Al Naseem

Jetzt ist Madinat Jumeirah gebaut. Das vierte Hotel am langen Strand ist zeitgemäss designt, umzingelt von fünf Pools und 1100 Palmen. Prädikat: elegant und familienfreundlich. 
Reisetipp: Jumeirah Al Naseem Dubai
© HO

Vier Hotels und Villen an Dubais längstem Sandstrand.

Fehlende Vielfalt kann man dieser Hotelgruppe am zwei Kilometer langen Jumeirah-Beach nicht vorwerfen. Mal gehts unglaublich opulent und pompös zu und her («Burj al Arab»). Mal baut man einen Palast aus der Vergangenheit nach («Al Quasr»). Und zeitgemäss, modern leicht geht auch: «Al Naseem» heisst das neueste Hotel im Madinat Jumeirah. Es ist die neue Nummer 1 im Resort.

Das neue Dubai. «Al Naseem» (deutsch: die leichte Brise) steht für Dubais Gegenwart. Die Stadt brummt, der Emir will aus ihr rechtzeitig zur Weltausstellung 2020 ein modernes Open-Air-Museum machen. Dazu passt «Al Naseem»: Junge Künstler wie Mattar Bin Lahej verblüffen mit Edelstahl-Skulpturen, die Mitarbeiterinnen tragen traditionelle Abajas mit einem modernen Touch, entworfen von Dubais Luxuslabel Slouchy’Z. Und selbst die 100 luxuriösen Golf-Buggies, die im riesigen Resort den «Nahverkehr» sicherstellen, sind von lokalen Künstlern bemalt; der Buggy «Picasso» gefällt den Gästen am besten.

Das Rauschen des Meers. 430 Zimmer – darunter natürlich eine imposante «Royal Suite» mit eigenem Fitnesscenter – gibts im «Al Naseem», alle riesig gross, die meisten mit Blick aufs Arabische Meer und auf den imposanten Burj al Arab. «Wir testen Familienzimmer Rie neue Zimmerkonzepte aus», sagt der Schweizer CEO Stefan Leser (ex Kuoni). Test gelungen: Wer die Paravents verschiebt, kriegt plötzlich ein «offenes» Badezimmer, die Veranda wird mit wenigen Handgriffen zur Zimmererweiterung oder tatsächlich zu einer offenen Terrasse. Den Kids stehen Spielsachen und ein eigenes TV-Gerät zur Verfügung. Im «Kids Club» lernen die Kleinen schnell ein paar Worte Arabisch. Biologieunterricht gibts an der grosszügigen «Turtle-Lagune» mit ihren Riesenschildkröten. Die Magie des Hotels? Es ist sehr nahe ans Wasser gebaut; das Rauschen des Meeres begleitet die Gäste in den Schlaf.

Ferragamo & Philipp Starck. «Al Naseem» steuert acht neue Restaurants zum gewaltigen Madinat-Jumeirah-Angebot bei. Über 50 Restaurants sinds jetzt, und jeder Gast aus jedem Hotel darf überall hin. Stars aus dem Ausland geben sich die Ehre: Die Famiglia Ferragamo, die in der Toskana ein High-End-Resort führt, eröffnet eine Filiale («Il Borro»), Philipp Starck designte das japanische «Katsuya». Heisser Tipp: das wunderschöne Strandrestaurant Rockfish, ein kulinarisches Juwel im Garten mit den 1100 Palmen. «Crudo» (roher Fisch) ist das Thema. Also gibts Hamachi, Ahi Tuna, Austern (Gillardeau, Fine de Claire, Tsarskaya) oder eine «Chilled Seafood Platter».

Check-in
Hotel «Jumeirah Al Naseem» im Madinat-Resort, nur 20 Minuten vom Flughafen entfernt. 430 Zimmer (ab CHF 550.–) Restaurants über 50 (!) im ganzen Resort, acht im «Al Naseem» Baden Zwei Kilometer langer Strand, fünf Pools unter 1100 Palmen Geheimtipp für Pärchen Der «Adult Pool», mit «Adult Rooms» drumrum, eine kidsfreie Zone also. Riesenschildkröten an der «Turtle Lagoon». www.jumeirah.com

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