Triple Seven: Der Stolz der Swiss Business nach Bangkok: Mehr Komfort in der 777!

Schöner schlafen, schlemmen, surfen: Die Swiss ist mit der neuen Triple Seven sehr zufrieden. Die 340 Passagiere sinds auch. 
Bangkok Swiss Triple Seven Boeing 777
© Getty Images

Die Swiss fliegt mit der neuen Boeing 777-340ER in die «Stadt der Engel».

Mehr Platz, weniger Lärm, tieferer Verbrauch: Boeing löst mit der 777-340ER ein grosses Versprechen mühelos ein.

29. Januar 2016, 9.14 Uhr Die erste (von neun) Boeing 777-340ER mit Schweizerkreuz am Heck landet in Zürich Kloten. «Next Generation Airline of Switzerland»! Swiss startet ein neues Kapitel auf der Langstrecke, setzt die Triple Seven zunächst nach Hongkong, Bangkok, Los Angeles, San Francisco, São Paulo und Tel Aviv ein. Fazit nach fast einem Jahr: «Alle Vorgaben erfüllt, keine Probleme. Die Triple Seven ist ja ein Produkt, das sich bereits bei anderen Airlines bewährt hat», sagt COO Markus Binkert.

Betten & mehr Stauraum LX 180, Businessclass nach Bangkok. Vor allem in dieser Klasse sind die Fortschritte augenfällig. Mehr Platz und mehr Licht in der breiteren «Röhre», mehr Stauraum am Sitz; vor allem Brillenträger wissen die grosszügigen Ablageflächen zu schätzen. Die «Betten» sind eindrücklich. Ein Knopfdruck genügt, und zwei Meter Liegefläche stehen knapp über dem Boden (!) zur Verfügung. Ungewohnt sind die Dreipunktgurte für Start und Landung. In der First Class ist die Privatsphäre der höchstens acht Passagiere dank gutem Layout gesichert. Keine andere Airline hat einen grösseren Bildschirm (32 Zoll) eingebaut.

Alpstein-Poulet & «Chällerhocker» Seit Jahren schreiben Schweizer GaultMillau-Köche die Rezepte fürs Diner über den Wolken, diesmal die beiden St. Galler 16-Punkte-Chefs Sebastian Zier und Moses Ceylan («Einstein»): Saibling «mi-cuit» mit Apfelsalsa (zu kalt serviert), ein rassiges Alpstein-Poulet mit Polenta, «Chällerhocker» vom Toggenburger Walter Räss auf dem Käseteller; in der First gibts zur Vorspeise auch noch Landjäger, Bauernschüblig und Mostbröckli. Die Flight-Attendants (erstaunlich viele aus Fernost) sind zuvorkommend. Den Sommelier-Kurs haben sie aber offensichtlich verpasst: Sie sagen beim Wein «the red one» oder «the french one» und meinen den vorzüglichen Château Cap de Faugères 2012 aus dem Bordeaux.

Surfen & mailen! Auch die Swiss kann sich dem Trend nicht entziehen: Drahtloses Internet muss heute sein, in allen drei Flugklassen. «Swiss Connect» heisst das Angebot. Drei Pakete (CHF 9.– bis 39.–) stehen zur Wahl. Surfen und E-Mails bearbeiten über den Wolken. Noch ist das System nicht ausgereift. Wer mailt, braucht Nerven! Getestet wird an Bord auch die (Roaming-)Telefonie. Keine Sorge: Das Angebot wird zwar neugierig ausprobiert, aber dennoch selten genutzt. Es bleibt ruhig an Bord.

Der «Eco-Kiosk» Auch die 270 Passagiere (10 Sitze in einer Reihe!) in der Economyclass kriegen mehr fürs Geld. Eine neue Sitzkissentechnologie. Einen modernen Touchscreen. Und einen Selbstbedienungs kiosk mit Getränken und Snacks für die langen Stunden nach dem Service.

Check-in
Die «Neuen» auf der Swiss-Langstrecke Neun Boeing 777-300ER
340 Sitzplätze 8 First 62 Businessclass 270 Economyclass
Internet Surfen und Mailen in allen drei Klassen (gegen Gebühr) Versuch mit Telefonie
Businessclass Mehr Stauraum 16-Zoll-Bildschirm
Bester Sitz 4A (Einzelsitz im «Stübli» gleich hinter der First)
Economy Touchscreen Selbstbedienungskiosk www.swiss.com

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