Letzte Woche haben sie wieder zugeschlagen: die Antifeministen um Schönling René Kuhn. Seltsame Sache, findet Löwenherz.
23. Januar 2011 Der Mann als Opfer?

Eine Identität jenseits des wandelnden Portemonnaies?
Eine Liste mit Adressen von Frauenhäusern wollten sie publik machen, damit mit diesen angeblichen Ausbildungscamps zur Männerfeindlichkeit endlich aufgeräumt werden könne. Wohl viel Lärm um nichts, aber dennoch: Ich kenne jemanden, der so ein Frauenhaus aufsuchen musste – fünfzehn Jahre lang hatte sie still die Schläge ihres Mannes ertragen, in der Hoffnung, dass es besser werde. Man wird es ihr vielleicht verzeihen, wenn sie unter diesen Umständen irgendwann das traute Heim verlassen hat.
Wenn nur laut Gebrülltes gehört wird
Bisher hatte ich den Verein der Antifeministen eher belächelt. So sehr getrieben von persönlichem, tief verwurzelten Frust und blankem Hass auf die Frauen, die Linken, die Gleichstellungsbüros, schienen sie mir nicht wirklich fähig zur fruchtbaren Diskussion. Doch jetzt schüttelte es nicht nur mich bei dieser Aussage, sondern laut Leserbriefen auch manch eher feminismuskritischen Mann.
Man kann durchaus gewisse Situationen kritisieren, ohne zu Gewalt aufzurufen. Man darf und soll – vor allem als Mann – auch das Männerbild der heutigen Zeit analysieren. Man kann das Scheidungsrecht schlecht finden und das Prinzip der “Besuchspapis”, die ihre Kinder bloss alle paar Wochen zu Gesicht kriegen. Es braucht auch Schutzhäuser, wo von Gewalt bedrohte Männer Zuflucht finden können. Sowas wird es aber nicht geben, wenn die Rollen zementiert werden, indem man «weiblichere Frauen» und «richtige Männer» fordert. Und es werden so lange die Papis nach der Scheidung zahlen müssen, bis bezahlte Arbeit und Familienarbeit zwischen Männern und Frauen gleich verteilt sind.
Männlich, weiblich und nichts dazwischen
In einem Punkt gehe ich einig mit den Antifeministen: es braucht eine Emanzipation des Mannes. Denn während sich die Frauen teilweise neu erfunden und ihre Möglichkeiten erweitert haben, sind Männer zum Teil noch gefangen in den alten gesellschaftlichen Vorstellungen davon, wie ein Mann sein soll, damit er ein Mann ist.
Aber wo sind die Männer, die sich damit normal auseinandersetzen? Braucht es wirklich frustrierte, laut bellende Vertreter? Oder ist das einfach das männliche Pendant zum damaligen weiblichen BH-Verbrennen und «Schwanz-ab»-Fordern? Braucht es sowas, um überhaupt gehört zu werden?
Ich wünsche mir, dass sich endlich eine vernünftige Männer- und Väterbewegung in die Diskussion mischt. Eine, die sich nicht zu schade ist, auch heikle, unliebsame Themen anzusprechen – aber auf einem gewissen Niveau. Eine, der man auf Augenhöhe begegnen kann – und muss. Eine, die nicht per se schon ein “Anti” im Namen trägt. Und die man nicht einfach abtun kann als patriarchale Extremspinner, die nicht ernstzunehmend sind.
Kommentar hinzufügen
Meist kommentiert
| 1. | Chit Chat Guns N' Roses - Konzert im Hallenstadion (50) |
| 2. | Chit Chat Sonisphere Heavy-Metal-Festival 2010 (36) |
| 3. | Löwenherz und Lippenstift Der Mann als Opfer? (35) |
| 4. | Eat Pay Live Run Barbara Run (24) |
| 5. | Einer dieser Tage «Schiss Buschiwääge..!» (22) |









Kommentare
Karl Amstutz
29. Januar 2011 - 5:49
Point taken. Auch wir Maenner wuenschen uns, dass sich endlich eine vernuenftige Frauen - und Muetterorganisation in Diskussionen mischt. Eine, die sich nicht zu schade ist, auch heikle und unlibesame Themen anzuprechen. Aber auch auf gewissem Niveau, der man auf Augenhoehe begegnen kann - und muss..........
Willi Widmer
28. Januar 2011 - 22:54
Eine Frau mit Namen Eva Löwenherz erfindet den Titel "Der Mann als Opfer?" mit dem Zusatz "Antifeministen um Schönling..." und generiert einen Artikel der vor Männerhass nur so trieft!
Was soll mann dazu sagen? (Lasst uns nicht vergessen, dass Eva uns noch empfiehlt: Man darf und soll – vor allem als Mann – auch das Männerbild der heutigen Zeit analysieren)
Diese Frau ist es per se, auch wenn sie per se in ihrem lächerlichen Artikel verwendet, nicht würdig, kommentiert zu werden! Viel eher kommentiere ich die Absicht der IGAF: Gut gebrüllt ihr Löwen macht weiter so!
V-Mitglied für Presse
27. Januar 2011 - 13:39
Das 1. Swiss-Gremium-Treffen wird gerade organisiert. Es wird dazu schweizweit aufgerufen. Es findet im Februar statt und wird von Subitas organisiert. Alle Organisationen und Gruppierungen für Kinder- Väter- und Männerrechte kommen zusammen und werden einiges gegen die Massendiskriminierung des männlichen Geschlechts in Bewegung bringen.
Marcel Elsener
26. Januar 2011 - 0:01
Frau Löwenherz fragt, ob es 'frustierte, laut bellende Vertreter' aus den Männerinteressengruppen brauche. Die Antwort ist offensichtlich: ja. Die IGAF hat bereits vor Monaten die Frauenhausproblematik zur Diskussion gestellt ohne eine solche Veröffentlichungsdrohung auszustossen; die Medienschaffenden interessierten sich damals nicht die Bohne dafür. Jetzt versprechen deren jüngste Verlautbarungen ein gewisses mediales Spektakel und sofort springen alle Medien wie der berühmte Pawlowsche Hund darauf an; das ist schlicht und ergreifend die festzustellende Tatsache. IGAF-Aktivisten haben die gesamte Schweizer Medienszene richtiggehend vorgeführt. Vielleicht könnten diejenigen Medienleute, die jetzt plötzlich so entrüstet vom Leder ziehen oder sich hinter irgendwelchen Bloggerinnen verstecken, etwas aus dieser Geschichte lernen.
Dass Falschbeschuldigungen von Frauen erhoben werden und das noch nicht einmal so selten, ist eines der gesellschaftlichen Tabus, die heute noch sorgsam gehegt werden. Nicht jede Frau, die ein Frauenhaus aufsucht, tut dies weil sie tatsächlich geschlagen wurde. Und selbst wenn letzteres geschehen ist, heisst das noch lange nicht, dass sie daran unschuldig ist wie ein Lämmchen. Es existieren über 200 wissenschaftliche Dunkelfelduntersuchungen aus aller Welt, die beweisen, dass Frauen in Partnerschaften genauso oft zuschlagen wie Männer; und wenig überraschend sind in vielen Partnerschaften beide gewalttätig. Stellvertretend für viele andere Studien verweise ich auf die Untersuchungen von Straus, Gelles und Steinmetz im Rahmen der National Crime Surveys von 1975 und 1985 in den USA. Es sind Frauenhäuser, Frauenanwältinnen, Gleichstellungsbüros und die gesamte bürokratische Frauenhelferindustrie, die diese wissenschaftlich gut erforschte Gewaltsymmetrie immer wieder verschweigen, obwohl sie sich als Expertinnen in Häuslicher Gewalt ausgeben.
Wie die IGAF korrekt feststellt, birgt die 'Flucht ins Frauenhaus' eine ganze Reihe von Vorteilen für die Frau. Sie hat eine mächtige Helferbürokratie sowie die relevanten Teile der Staatsgewalt hinter sich, sie kann sich bei den darauffolgenden Scheidungsauseinandersetzungen vor Gericht eine günstige Ausgangsposition verschaffen, sie hat eine unentgeltliche Unterkunft, sie behält die Kinder und kann sie dem Vater entziehen etc.; der Mann hingegen ist von vornherein als Gewalttäter abgestempelt, steht völlig für sich allein und Kontakte zu seinen Kindern kann er sich sowieso gleich abschminken. Kaum ein Richter wird ihm die Kinder zusprechen oder auch nur ein Besuchsrecht einräumen, wenn auch nur der geringste Verdacht besteht, dass die Frau mit ihren Gewaltvorwürfen womöglich Recht haben könnte. Medial ist er sowieso vorverurteilt.
Selbstverständlich ist die gegenteilige Behauptung in ihrer Pauschalität ebenso falsch, dass nämlich Frauen, die ins Frauenhaus gehen, niemals einen triftigen Grund dafür haben. Das hat allerdings die IGAF gar nie behauptet, auch wenn das einige Zeitgenossen aus fadenscheinigen Gründen ihr sofort unterstellt haben. Vielmehr müsste jeder Einzelfall für sich untersucht werden. Hier aber blocken ja gerade die Frauenhäuser selber ab; sie sind gewollt parteiisch und haben gar kein Interesse an einer seriösen Aufarbeitung der Einzelfälle, denn dadurch würde ihre Glaubwürdigkeit in den Medien empfindlich leiden, ihre fragwürdigen Geschäftspraktiken offengelegt, Subventionen an sie würden kritisch hinterfragt und ihre faktisch-rechtliche Sonderstellung, die sie in Justiz und Exekutive derzeit einnehmen, würde beseitigt.
Holger Sulz
25. Januar 2011 - 18:15
Oh, das ist ja schön, Frau Eva, daß Sie genau das auch schlimm finden, worüber Antifeministen sich aufregen. Warum allerdings dann in Ihrem Beitrag ein unverkennbar zynischer Unterton mitschwang- Herr de Luigi hat es Ihnen dargelegt- bleibt rätselhaft, oder doch nicht?
Verblüfft hat mich auch die Aussage in Ihrer Antwort vom 24.1., auch Müttern würden Kinder vorenthalten- das ist ja ganz was Neues!
Sicher ist es nicht sehr nett, wenn Herr Kuhn über Äußerlichkeiten und Dummheiten von FEMINISTINNEN ätzt- wenn ich aber die letzten Jahrzehnte überblicke, war es geradezu chic, Männer zu verhöhnen und herabzuwürdigen(ein Autoaufkleber 2001: 'ich bremse auch für Männer'), als Trottel darzustellen in den Medien (Ikeawerbung und viele andere!), 'witzige' Filme wie den 'Club der Teufelinnen' und tolle Frauenbestseller wie 'Nur ein toter Mann ist ein guter Mann', in denen das 'Stück Dreck' so behandelt wird wie er es verdient- die Autorin des Machwerks hat übrigens mit einem schmissigen Bonmot die Realität des Scheidungsrechtes trefflich beschrieben: "Eine Frau, die spätestens nach der dritten Scheidung keinen Porsche fährt, hat etwas falsch gemacht".
Dabei ist es aber nicht geblieben: der Männerhaß institutionalisierte sich in der Politik ('männliche Gesellschaft überwinden'), diese Partei, die SPD, hat übrigens sehr das Werk einer Valerie Solanas empfohlen, die die massenhafte Vergasung und Ermordung von Männern empfahl.
Und wir wollen auch die Grünen nicht vergessen, in deren Parteiprogramm die 'moderne' Form der Menschenrechtskonvention steht:'Die Rechte der Frau sind unantastbar', auch von Amnesty hört man das. Menschenrechte sind also teilbar geworden. Bewiesen wurde es in Haiti: stolz verkündete die Unesco, daß Lebensmittel nur noch an Frauen verteilt werden, zwei Männer wurden erschossen. Üblich geworden ist die Bettelei der Hilfsorganisationen, die für Frauen und Mädchen Gutes tun wollen. Kindersoldaten gibt es anscheinend nicht mehr. Sind doch nur Jungs.
Warum ich Ihnen das schreibe?
Weil die viele Jahrtausende alte Übereinkunft der Geschlechter, einander in ihrer Verschiedenheit optimal zu ergänzten, von der feministischen Ideologie zerstört worden ist. Was Sie hier gerade erleben, ist das sich Abwenden der Männer von der 'westlichen' Frau nach ihrer Domestizierung durch den Feminismus, sie wollen euch nicht mehr.
Es ist Ironie der Geschichte, wenn just jetzt dieser Artikel erscheint:
http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/in_der_hitze_der_nacht_1.8633694....
Er endet mit dem Satz:
"80 Prozent [Anm.: der Männer] kehren zu ihrer Ehefrau zurück. Und was ist mit den anderen 20? Die? Die haben sich nicht in eine Asiatin, sondern in alle verliebt. Da ist dann alle Hoffnung verloren."
Als weitgereister Mensch sage ich Ihnen: es ist sogar noch untertrieben.
Vincere scis, mulier, victoria uti nescis.
MfG
Beni
25. Januar 2011 - 14:28
Lieber Dirk
Seit Samstag sind alle meine Beiträge gelöscht worden. Diese waren weder "Trollbeiträge" (was auch immer das sein mag) noch menschenverachtend. Im Gegensatz dazu stehen die tatsächlich menschenverachtenden Kommentare, die Frauen grundsätzlich als "Soziopathen" und Feministen als hässliche Schachteln bezeichnen. Ganz zu schweigen von der wirklich strunzdummen und extrem gefährlichen Idee, die Adressen von Frauenhäusern zu veröffentlichen.
Barbara Lanz
25. Januar 2011 - 14:14
Hallo Herr Müller, da sich ihr Kommentar auf das Privatleben der Bloggerin bezogen hat, wurde er von uns gelöscht. Dies behalten wir uns, wie erwähnt, vor. Liebe Grüsse, SI online
Tom Müller
25. Januar 2011 - 13:24
@Dirk: Hier werden sogar witzige Kommentare an Eva Löwenherz zensuriert. Wie meiner heute morgen. Offene ehrliche und witzige Diskussion sind offensichtlich der SI nicht genehm.
Dirk
25. Januar 2011 - 0:40
Beni schreibt am 24. Januar 2011 - 13:48
Leider zensieren diese Antifeministen auf ihrer Seite alle missliebigen Kommentare oder löschen sie gleich ganz.
Das ist aber falsch. Gelöscht werden dort so gut. wie keine Beiträge
Gelöscht werden nur extreme Trollbeiträge, meist extrem ordinär und Menschenverachtend..
Manera HUfschmid
24. Januar 2011 - 20:17
Ich wünsche mir, dass sich endlich eine vernünftige Männer- und Väterbewegung in die Diskussion mischt
Seit Jahrzehnten publizieren und disskutieren vernüftige Männer über div. Organisation und es ändert sich rein gar nix, im Gegenteil es wird nur schlimmer. Heiraten 1Kind und Frau ist finanziell abgesichert usw.
Frau Löwenherz so ein unübersehbarer schlechter Bericht wie Sie hier schreiben habe ich noch nie gesehen. Sind sie eine Männerhasserin oder einfach naiv? Ich habe eine 5jährige Erfahrung was es heiss im Sorgerecht ein Mann zu sein, ich wünsche Ihnen aber meine Erfahrung nicht, so was ungerechtes sollen auch sie nicht erleben auch wenn sie als Mann auf die Welt gekommen wären. M.Hufschmid
Nimzo
24. Januar 2011 - 18:13
Frau Löwernherz,
Sie beziehen sich auf "niveaulose und hetzerische Aussagen", der es bei der IGAF angeblich geben soll. Bitte nennen Sie doch einige davon, damit man darüber diskutieren kann.
Eva Löwenherz
24. Januar 2011 - 15:14
Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen.
Wie Frau Lanz bereits gesagt hat, ist ein Blog-Beitrag eine Wiedergabe von persönlichen Gedanken und soll einen Input zur Diskussion geben. In dem Sinne danke ich fürs viele Feedback.
Löwenherz als Blog hat keinen journalistischen Anspruch, sondern ich habe aus meiner Perspektive und Wahrnehmung geschrieben.
Ich habe in keinster Weise legitime Kritik in Frage oder die Lage von Betroffenen in Abrede gestellt. Persönlich finde ich, es gibt kaum Schlimmeres, als Kindern den eigenen Vater oder die Mutter vorzuenthalten. Oder einen Partner als Geldmaschine auszunehmen.
Mit meinem Beitrag wollte ich ausdrücken, dass ich es schade finde, dass eine Organisation, die durchaus hörenswerte Botschaften hat, mit niveaulosen und hetzerischen Aussagen auf sich aufmerksam machen muss. Wenn auf einer Webseite von hässlichen Weibern die Rede ist und generell sehr niveaulos argumentiert wird, dann treten medial leider die wirklichen Punkte in den Hintergrund, wo durchaus Handlungsbedarf bestünde.
Es ist schade, dass manche Kommentatoren einige Sätze und Abschnitte meines Blogs offenbar missverstanden haben – und leider mit einer eher undifferenzierten Sprache argumentieren. Was ich auf keinen Fall wollte, war Opfern jeglicher Art ihre Lage abzusprechen.
Beni
24. Januar 2011 - 14:48
Leider zensieren diese Antifeministen auf ihrer Seite alle missliebigen Kommentare oder löschen sie gleich ganz. Das Problem mit ihnen ist, dass sie in einer Zeit stehen geblieben sind, in der Frauen keine Rechte hatten und Männer alle. Dass sie nun teilen und auch Verantwortung übernehmen müssen, passt ihnen gar nicht. Da zerstören sie lieber eine Institution, die Frauen vor Gewalt schützt, als zuzugeben, dass ihre Werte überholt sind und in der heutigen Zeit nichts zu suchen haben.
Barbara Lanz
24. Januar 2011 - 14:39
Liebe Herren
Im Namen der Schweizer Illustrierten möchte ich gerne folgendes klarstellen: Der Beitrag von Eva Löwenherz ist kein journalistischer Artikel sondern ein Blog-Beitrag. Dies kennzeichnen wir mit der Zuteilung zur Rubrik «Blogs», Unterrubrik «Damenriege». Es handelt sich also nicht um einen redaktionellen Beitrag und Frau Löwenherz ist keine Journalistin. Vielmehr dient der Blog dazu, Gedanken auszuführen und zur Diskussion anzuregen - was in diesem Fall ja zu gelingen scheint. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf den Blog-Knigge: Lassen Sie andere Meinungen zu, werden Sie nicht verletzend und argumentieren Sie fair.
Liebe Grüsse, SI online
KoHi
24. Januar 2011 - 13:39
wer noch nicht begriffen hat, was läuft, der wird zu spät aufwachen (hauptsächlich männer und fähige frauen).
in tunesien und anderen ländern kämpfen die menschen für die freiheit, in europa wird sie durch ideologische apparatschiks schebchenweise abgeschafft. (Der Kommentar wurde von SI online editiert.)
René Kuhn
24. Januar 2011 - 13:35
Wir können der Schweizer Illustrierten Hunderte von Fällen liefern, was mit einem Mann bei einer Scheidung passiert und vor allem, was mit den Kindern passiert und wie diese daruner leiden. Wenn aber die Schweizer Illustrierte, wegen ihrer Abneigung zur IGAF, nicht mit uns sprechen will, dann gibt es zahlreiche Männerseiten, wo die entsprechenden Berichte, Urteile und Entscheide veröffentlicht sind. Aber das bedeutet natürlich Recherche, Arbeit und Sorgfalt und ist um einiges zeitaufwändiger, als irgend eine Skandalstory zu schreiben.
markus@famkoch.ch
24. Januar 2011 - 13:14
der journi der diesen artikel produziert hat, darf sich gerne bei mir melden. man sieht es, keine eigene erfahrung mit diesem thema und völlig realitätsfremd.
von mir aus können wir gerne eine journalstisch exakte "story" daraus machen, dann erfahren die leute da draussen vielleicht mal, was wirklich abgeht bei einer scheidung und wenn kinder im spiel sind. sie dürfen sich gerne bei mir melden 076 246 52 52.
Michael De Luigi
24. Januar 2011 - 0:44
Als Vorstandsmitglied von mannschafft (www.mannschafft.ch) empfinde ich Ihren Kommentar als blanken Zynismus. Es ist durchaus so, dass es eine Männerbewegung gibt, die sich mit den Themen Scheidungsunrecht oder Häusliche Gewalt auseinander setzt. Unsere Anliegen werden in den Mainstream-Medien und in der Politik totgeschwiegen und unter den Teppich gekehrt.
So haben wir beispielsweise über unseren Dachverband, der Schweizerischen Vereinigung für gemeinsame Elternschaft (www.GeCoBi.ch) konkrete, ausgewogene Vorschläge gemacht, wie sich solche Konflikte lösen lassen - und zwar nachhaltig. Denn wenn jemand (egal ob Männer oder Frauen) über den Tisch gezogen wird, geht der Konflikt weiter - und das nützt niemandem, schon gar nicht unseren Kindern.
Tatsache ist jedoch, dass sich weder bei den Medien noch in der Politik jemand für unsere Vorschläge interessiert - weil zu differenziert, zu wenig pointiert und zu die eigenen ideologischen Positionen inkompatibel.
Wenn ich aus der Berichterstattung über den Antifeminismus-Kongress von letztem Herbst etwas gelernt habe, dann dieses: Wer in den Medien (und in deren Schlepptau auch in der Politik) Aufmerksamkeit erregen will, muss die drei goldenen P's erfolgreicher Medienarbeit beherzigen: Personalisieren, Pauschalisieren, Provozieren. So funktionieren die Medien in der Schweiz.
Auch Ihr Artikel funktioniert so. Ein kurzer Blick auf die Website der IGAF würde Ihnen klar machen, dass die IGAF weder 'blanker Hass auf Frauen' (allenfalls auf Feministen) antreibt, noch zur Gewalt aufruft. Aber wo man so schön skandalisieren kann, bleibt halt oft die journalistische Sorgfaltspflicht auf der Strecke.
PS: Die Sache mit den Frauenhäusern ist übrigens noch nicht gegessen....
Tom Müller
24. Januar 2011 - 0:34
Bald brechen auch die Frauenhauslügen in sich zusammen. Der vernünftige Stimmbürger will die Fakten wissen und informiert sich auf der IGAF Website. Da steht nichts von Hass oder tief verwurzeltem Hass, wie sie es im Artikel oben so heisst.
Wie kommen Sie darauf, so eine Diffamierung dieser verantwortungsbewussten Gemeinschaft zu unterstellen?
Seltsamerweise machen im Kanton Zürich 3/4 der bedrohten Frauenhaus- Frauen gar keine Anzeige obwohl die Polizei ihnen alle mögliche Unterstützung gibt. Wieso wohl nicht?
Weil sich diese Frauen sich scheuen, ihre Lügen zu protokollieren. Sie wissen, dass ihr Lügengebilde irgendwann zusammenbricht. Sie wissen, dass sie sich mit ihrer Lüge DANK IHNEN im Frauenhaus verstecken können und der Staat bezahlt.
A
24. Januar 2011 - 0:07
@Löwenherz MANNdat und AGENS sind deutsche Vereine, als Schweizerin möchte sie wohl zusätzlich auch http://vev.ch und http://mannschafft.ch anschauen ...
Kurt Rupinsky
23. Januar 2011 - 22:32
Schon die Ueberschrift zeigt die Voreingenommenheit dieses Artikels: Maenner haben "mal wieder zugeschlagen". Vollkommener Unsinn natuerlich, denn "zugeschlagen" hat in diesem Konflkt nur eine Seite: die Feminnistinnen, die mit persoenlichen Bedrohungen und Anschlaegen das Versammlungsrecht, das jeder Schweizer Buerger hat, aushebeln wollen (siehe das IGAF Treffen in Zuerich.) Und, Frauen haben sich weiterentwickelt? Nein. Maenner haben sich weiterentwickelt und Frauen sind stehengeblieben! Wenn sich Frauen nicht nur die Rosinen picken, sondern Maenner endlich heiraten aufgrund ihrer Persoenlichkeit und nicht wegen ihrem Portemonnaie. Wenn Frauen Maennern die Chance geben, Vaeter zu sein. Wenn Maenner und Frauen zu gleichen Teilen in Krigen massakriert werden, dann ist ein Schritt zur Gleichberechtigung gemacht. Wieviele Vaeter mussten das letzte Weihnachten allein verbringen? Wieviele Muetter? Arbeiten, zur Armee und zahlen duerfen wir! Feministennen aber reden statt dessen von Vorstandsposten. Wir Maennerrechtler reden von normalen Maennern. Nicht von den 0.00001% Vorstandsvorsitzenden! Und die Probleme normaler Maenner sind enorm! Am wichtigsten ist unser Versuch, Teil von Familie zu sein und zu bleiben. Das darf nicht davon abhaengen, ob die Frau lust hat sich scheiden zu lassen. Auch nach der Scheidung muss Maennern erlaubt sein, Vaeter zu sein. Kein laufendes Portemonnaie.
qed
23. Januar 2011 - 21:33
Bernd, Kerlchen: Antifeministen wollen 100%ige Emanzipation! Die bedeutet nämlich: gleiche Rechte, gleiche Pflichten, keine Weiber-Bevorzugungen mehr! Und daß die linksfeministische Kreatur 'Löwenherz' nicht anständig recherchiert, ist Absicht: die ganzen Widersprüche sind zu offensichtlich. Sand-in-die-Augen-streuen heißt nämlich die weibliche Schmarotzeralternative.
Derzeit maulen die 'angehenden FührungsoffizierInnen' im Feminat BRD rum, daß die Schleiferei und und der Druck auf der 'Gorch Fock' unsinnig und unerträglich sei, dem sie ausgesetzt sind. Es ist nicht bekannt, daß es sie bislang gestört hat, was Männer seit Jahrhunderten auf Schiffen ertragen müssen. Vielleicht hat dies sogar Sinn: eiserne Disziplin dort ist conditio sine qua non, England wäre sonst nicht Weltmacht geworden und die deutsche Kriegsmarine komplett vernichtet.
Im deutschen Soldatengleichstellungsgesetz ist in § 3 Abs 3+4 verankert, daß im 'Verteidigungsfalle' und bei Kampfeinsätzen Tussenquoten nicht gelten. Für den Einsichtigen übersetzt heißt dies: wenn's ums Krepieren geht, haben Männer den Vortritt, trefflich bewiesen bislang in Afghanistan.
In der Schweiz gilt das Gleiche.
Ein Mann, der für die linksfeministische Diktatur bereit ist, sein Leben zu riskieren, kann nicht recht bei Troste sein.
Daniel Neuhaus
23. Januar 2011 - 21:31
Liebe Schweizer Illustrierte,
wer nicht laut brüllt wird nicht wahrgenommen. Wenn das für einmal nicht zutreffen sollte, wird bemerkt - „gut dass man darüber gesprochen hat“, mehr passiert nicht! Dazu werden Frauenanliegen geradezu gepusht – nicht das ich es den Frauen nicht gönnen würde, aber wenn Anliegen von Männer und Väter weggewischt werden, als wären Männer Fäkalien, dann hält für mich das Verständnis auf. Fundamentale Menschenrechte von Kinder und Vätern werden mit Füssen getreten und niemand interessiert sich dafür. Auf breiter Front werden Gesetze gebrochen und das Bewusstsein der Öffentlichkeit ist scheinbar auf dem Mond geblieben, und zwar dahinter!
Seit Jahren wird ignoriert, dass Männer in relevantem Ausmass Opfer häuslicher Gewalt werden, trotz kantonalen und Eidgenössischen Statistiken, die oft für alle zugänglich sind. Wie einseitig mit dem Thema häusliche Gewalt gegen Männer ist ein Paradebeispiel, für wie gering das Männer geachtet werden in unserer Gesellschaft. Das hat nicht mit Gewaltschutzpolitik zu tun, sondern schlicht und einfach nur mit Männerhass-Politik.
Das sich gewisse Kreise im Kampf für Männeranliegen im Ton vergreifen ist nicht klug, aber es passiert mir auch ab und zu, zeugt aber meiner Meinung nach von einem aufrichtigen Engagement. Kritik am Feminismus ist nicht automatisch Frauenfeindlich, es darf nicht sein, dass Kritik am väterfeindlichen System als Ketzerei verurteilt wird – wenn dem so ist, dann ist die Gesellschaft nicht weit von einer Sekte entfernt.
Das der Standort der Frauenhäuser offengelegt werden soll finde ich nicht gut, jedes Opfer, das zusätzlichen Risiken ausgesetzt wird ist eines zuviel! In meiner Arbeit für männliche Opfer häuslicher Gewalt war ich stets der Solidarität der weiblichen Opfer gewiss. Es wäre schade, wenn man es mit betroffenen Frauen und damit auch Sympathisantinnen verscherzen würde.
Liebe Schweizer Illustrierte, meinen Sie nicht, dass es interessant wäre mich oder andere Fachleute betreffend häuslicher Gewalt zu einem Interview einzuladen – wäre es nicht an der Zeit der Schweizer Bevölkerung die Augen zu öffnen? Bei diversen politischen Aktionen musste ich mit Schrecken von der Unkenntnis der Durchschnittsbürger Kenntnis nehmen – die Aussagen waren: „Wir haben in der Schweiz Gesetze, das ist unmöglich was sie sagen“.
Noch Fragen?
Daniel Neuhaus, Rheinfelden
Bernd@krautchan.net
23. Januar 2011 - 18:40
"In einem Punkt gehe ich einig mit den Antifeministen: es braucht eine Emanzipation des Mannes."
Da hat Löwenherz leider nicht viel verstanden, denn Antifeministen lehnen jegliches Gender Mainstreaming resp. Emanzipation _kategorisch_ ab und wollen sich daher nicht den Wünschen der Frauen anpassen (=emanzipieren). Wozu auch? Damit man sein Leben lang Alimente zahlen soll? Oder damit die Rechte der Männer noch weiter beschneidet? Solange "Löwenherz" nicht besser recherchiert und die Vergangen den (in aller Regel) gewaltaffinen Feminismus aufgearbeitet wird, radikalisiert sich die Männerbewegung weiter - was auch gut so ist!
qed
23. Januar 2011 - 16:30
Ahja.
Auf Augenhöhe. Z.B. Unterhaltssklaven unter das Existenzminimum drücken, wie es die Linke Sommaruga anstrebt. Und ist je ein Frauenhaus wegen Beihilfe zur Kindesentziehung belangt worden?
Weiterhin Unterhaltstitel, die der nach Brasilien abgehauenen Exe leicht einzutreibende Fettlebe sichert.
Trefflich, diese Augenhöhe, die einen Kuckucksvater bestraft, wenn er sich vergewissern will und somit der Nachweis der Straftat Personenstandsfälschung selbst bestraft wird- sowas ist doch mal eine tolle Rechtsordnung!
Und QuotenQuotenQuoten! Eine Rechtsordnung, die Gruppenbevorzugung und Gruppendikriminierung zuläßt, ist keine.
Die Liste läßt sich beliebig fortsetzen.
Dies alles ist seit Jahrzehnten bekannt. Es wurde alles schlimmer statt besser, linke lila Pudel wollten nichts ändern.
Es ist kein Umdenken erforderlich, sondern ein Umsturz! Die Zeit ist reif...
Nimzo
23. Januar 2011 - 15:52
Wer die IGAF als patriarchale Extremspinner abtut, hat leider nicht begriffen worum es ihnen geht. Im Gegenteil, die IGAF lehnt das Patriarchat einhellig ab, und spricht sich für Gleichberechtigung und Emanzipation der Frauen aus. Nun bedeutet Gleichberechtigung eben auch Gleichverpflichtung, und damit scheinen viele Männer und Frauen, die zwar Gleichberechtigung sagen, aber Besserstellung von Frauen meinen, massive Probleme zu haben. Die IGAF hat sich noch nie an irgendeiner Stelle dafür ausgeprochen Frauen in irgendeiner Weise schlechter zu stellen als Männer. Wo ist also das Problem?
Ja, die IGAF provoziert laut. Wem dies nicht paßt, der muß sich dann allerdings schon die Frage gefallen lassen, was die leise, die feminismuskompatible Männerbewegung in den letzten Jahrzehnten zustandegebracht hat? Richtig: Gar nichts, im Gegenteil. Sie wurde nicht gehört, niemanden hat es interessiert. Auch die IGAF hat mit ihrem Vorschlag vor einigen Wochen die Frauenhäuser in Familienhäuser umzuwandeln keinerlei öffentliche Reaktionen bekommen. Jetzt, wo sie in provokanter Weise die Offenlegung der Frauenhausadressen ankündigen, berichtet die halbe Schweizer Presse darüber. Offenbar macht die IGAF es also richtig wenn sie auf laute Provokation statt auf leise Töne setzt. Der Erfolg gibt ihr recht, die Mitgliederzahl nähert sich der 3000er-Marke an, Tendenz stark steigend, bis Ende des Jahres sollen es sogar 5000 Männer und Frauen sein. Die Politik hat es bislang noch in der Hand eine Radikalisierung zu verhindern, aber das Zeitfenster schließt sich langsam. Reformen müssen her, sei es beim unwürdigen Gezänk um das Sorgerecht, bei der Wehrpflicht, beim Unterhaltsrecht, bei der Jungenpolitik, im Sozialrecht. etc. Davon ist fast nichts zu erkennen, und so macht sich die Politik mitschuldig an der Radikalisierung.
Wo Frauen sich lt. Löwenherz "neu erfunden" haben, das wüßte ich mal gerne. Versorgen sie Familien als Hauptversorger? Übernehmen sie die Landesverteidigung? Sind sie bereit ihrem Partner der im Haushalt arbeitet und die Kinder betreut finanziell zu versorgen? Nein, von alledem ist nichts zu sehen, diese unangenehmen Pflichten überläßt man weiterhin den Männern.
Timothy
23. Januar 2011 - 15:21
Weniger radikale Männerbewegungen existieren schon seit langem, aber die Medien schweigen sich darüber weitestgehend aus. Lieber berichten sie das zwanzigste mal im Jahr über die angebliche Lohndiskriminierung von Frauen. Dies zeigt deutlich, welche Einstellung sowohl männliche als auch weibliche Medienvertreter gegenüber Männerrechten haben.
Auch habe ich den Eindruck das mit "intelligenter Männerbewegung" eine Männerbewegung gemeint ist, welche die feministischen "Errungenschaften" nicht zu sehr infrage stellt.
In Sachen Scheidung und Verteilung von Familienarbeit möchte dahingehend einfach mal folgendes zu bedenken geben:
Ein Frau hat in der Ehe jederzeit das Recht voll Erwerbstätig zu sein. Der Mann hat nicht das Recht ihr dies zu verbieten, egal ob Kinder da sind oder nicht. Insofern ist es mittlerweile die eigenverantwortliche Entscheidung einer Frau ob sie erwerbstätig ist oder nicht. Es kann daher von einem Mann nach der Scheidung nicht verlangt werden die Entscheidung der Frau, nicht zu arbeiten, weiterhin zu finanzieren und ihr hierdurch entstandene und entstehende finanzielle Nachteile auf ewig auszugleichen.
Wenn sie nun sagen Mütter die Kinder betreuen könnten nicht vollumfänglich arbeiten, so verweise ich auf eine offizielle Schweizer Statistik aus der hervorgeht das für alleinerziehende Väter von Kinder unter 7 Jahren zu 80% VOLLzeit arbeit die Regel ist, während sie von Müttern in selber Lage nur in der Hälfte der Fälle praktiziert wird. Gar nicht arbeiten tun 20% dieser Mütter, wohingegen nur ca 7 % der Väter selbiges praktizieren.
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/regionen/thematische_karten/...
Insofern kann von Frauen nach der Scheidung sehr wohl verlangt werden wieder Vollzeit zu arbeiten. Was Mann kann, wird Frau doch auch schaffen, oder?
Hilfsweise erwähne ich noch das es in vielen Ländern üblich ist, das die Kinder 2 Wochen zum Vater gehen und 2 Wochen zur Mutter. So müssen beide zugleich Erwerbs und Familienarbeit leisten. Ein Modell, welches eigentlich auch den Feministinnen gefallen sollte, aber dennoch bekämpft wird.
Michi
23. Januar 2011 - 14:50
Gewünscht wird eine Männerbewegung, die der Frauenbewegung nicht in die Parade fährt - damit alles so bleiben kann wie es ist!
Eva Löwenherz, haben Sie einmal die Argumente auf der IGAF-Seite angeschaut? Haben Sie einmal mit den Verantwortlichen ein Gespräch geführt? Die IGAF provoziert um eine Diskussion einzuleiten, welche jahrzehntelang nicht geführt werden wollte und die "vernünftigen Männerbewegungen" nichts mit einem Dialog erreichen konnten.
Franzi Blocher
23. Januar 2011 - 14:43
"Wenn nur laut Gebrülltes gehört wird" - leider ist das Realität, denn die Männerbewegung führt schon seit Jahren Fakten auf. Wenn diese aber weder wahrgenommen, noch berücksichtigt werden, muss man irgendwann zu anderen Mitteln greifen. Alice Schwarzer hat das mit ihrer Abtreibungskampagne vorgemacht. Wenn nichts mehr hilft, werden Männer als Jammerlappen, Weicheier und dgl. hingestellt - Argumente findet mal selten. Kein Wunder, wenn Frausein heute das einzige Kriterium ist. Das sage ich als Mutter, a u c h eines Sohnes.
Hans Eisenerz
23. Januar 2011 - 13:49
*Daumen runter*
Nun, dann sollten Sie mal "auf Augenhöhe" antworten lernen.
Solange solche Frauen nicht auf die bislang und zurecht postulierten Fragestellungen der Männer antworten, solange können diese warten, bis sie schwarz werden.
Das, was sie also einfordern, erfüllt sie nicht mal im Mindeststandard den Anforderungenen ihrer eigenen "Schwestern-Truppe".
Ich fordere eine Frauenbewegung -die endlich mal- auf die seit Jahrzehnten offenen Fragestellungen der Männer antwortet bzw. reagiert!
Und: Gleichstellung, Gleichverpflichtung, Gleichverantwortung!
eijo
23. Januar 2011 - 13:48
Stimmt, Frauen haben sich teilweise neu erlog.....erfunden. Nach wie vor Heiraten sie nach oben, doch die Forderung an den Mann hat sich geändert. Neben Karriere soll er jetzt auch noch den Haushalt und Kinderbetreuung machen. Sobald weniger Kohle fließt, ist die moderne Frau ganz schnell weg. Oder wenn er auf die Idee kommt komplett Hausmann zu werden, diese Rolle finden 99 % der Frauen unattraktiv, 99% der modernen Frauen.
Hier wird von weiblicher Entwicklung geschwafelt, die vielleicht in der feministischen Märchenwelt stattgefunden hat.
Eine Männerbewegung ohne Gewalt? Gerne, innerhalb der Männerbewegung wird sogar zu GEwaltverzicht aufgerufen. Anders bei den Feministinnen: "Auf´s Maul hauen" gehört noch zu deren harmloseren Aufforderungen auf Flyern.
Feministische Gewalt wird allerdings vom feministischen Staat geduldet, wenn nicht iniziert. Das IGAF Treffen liefert da deutliche Hinweise.
Eva Löwenherz
23. Januar 2011 - 13:26
@Sebastian: Ich habe aus der Perspektive einer Medienkonsumentin geschrieben, die mitbekommt, was wohl die Mehrheit der Leute von engagierten Männern mitbekommt: nämlich nur - wie schön von Ihnen bezeichneten - diejenigen mit der Brechstange. Schade, dass andere Organisationen sich kein Gehör verschaffen in der Öffentlichkeit. Ich danke Ihnen für die Hinweise, werde mir die Webseiten anschauen!
Eva Löwenherz
23. Januar 2011 - 13:26
@Sebastian: Ich habe aus der Perspektive einer Medienkonsumentin geschrieben, die mitbekommt, was wohl die Mehrheit der Leute von engagierten Männern mitbekommt: nämlich nur - wie schön von Ihnen bezeichneten - diejenigen mit der Brechstange. Schade, dass andere Organisationen sich kein Gehör verschaffen in der Öffentlichkeit. Ich danke Ihnen für die Hinweise, werde mir die Webseiten anschauen!
Sebastian
23. Januar 2011 - 13:07
Wenn Sie sich eine intelligente Männerbewegung so sehr wünschen, die auch heikle Themen niveauvoll anspricht, warum berichten Sie dann gerade über jene Männerrechtler, die mit der Brechstange, aber sehr erfolgreich für Aufmerksamkeit sorgen, und nicht über Vereine wie MANNdat und AGENS, die dasselbe seit Jahren wesentlich subtiler tun?
candy
23. Januar 2011 - 12:50
Daumen hoch.