22. Juni 2011 Schillereien und Normalos

Am vergangenen Sonntag hat Löwenherz mit 110’000 anderen Leuten einen Augenschein an der Regenbogenparade in Wien genommen. Und sich lustigerweise selber entdeckt.

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Sie fielen auf, die schillernden Dragqueens und Menschen mit Bodypainting. Dazwischen ganz viele Normalos, die sich auf den Strassen Wiens drängten, um sich an diesem einen Tag im Jahr sichtbar zu machen: schwule Pensionisten, lesbische Mamas, Kinder mit Ballonen, Jugendliche mit Strahlen in den Augen und viele Interessierte und Schaulustige.

Nebst Party Platz für ernste Botschaften

Eine farbige Sache, die 16. Wiener Regenbogenparade, die unter dem diesjährigen Motto “Show your face” stattfand. Und eine laut-lustige Sache.

Doch nicht nur: Für die homo-, bi- und transsexuelle Menschen, die während der Nazizeit umgekommen sind und für diejenigen heute, die aufgrund ihrer Orientierung verprügelt und ermordet werden, wurde eine Schweigeminute eingelegt. Besonders, dass dieses Jahr in Split 300 ParadeteilnehmerInnen von einem 10'000er-Mob mit Flaschen und Steinen angegriffen wurden, machte nachdenklich. 

Schön, dass zwischen wummernden Partybässen und farbenfrohen Umzugswagen die ursprüngliche Botschaft nicht untergegangen ist.

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Kommentare

Orlando
22. Juni 2011 - 23:11

Sie haben schon wirklich ein Löwenherz - ich bin immer noch leicht verstimmt darüber, dass die Bisexuellen unverstaendlicherweise nicht erwaehnt wurden.

 
 

Eva Löwenherz ist ein ehemaliges Landmädchen und lebt in Zürich. Sie ist Mitte Zwanzig und legt einen etwas ruppigen Charme an den Tag. Eva bezeichnet sich als oberen Durchschnitt, was Aussehen und Auftreten betrifft. Wenn sie versucht, korrekt zu sein, wirkt das manchmal etwas arrogant. Ist aber nie böse gemeint. Oder nur selten.

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