Kerstin Cook Weniger verdient als Fäh und Toyloy

Am 24. September gibt Kerstin Cook ihre Krone als Miss Schweiz ab. Nach einem Jahr voller Erlebnisse, Bekanntschaften und ein paar Negativ-Schlagzeilen kommt die Abrechnung: 340'000 Franken hat Kerstin Cook verdient.

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Ein Jahr nach der Krönung zur offiziell schönsten Frau der Schweiz folgt immer die Abrechnung. So auch bei Kerstin Cook, 22. Rund 340'000 Schweizer Franken hat sie in ihren zwölf Monaten als Miss Schweiz brutto verdient. Und das ist deutlich weniger als ihre Vorgängerinnen Linda Fäh (2009) oder Whitney Toyloy (2008) erwirtschaftet haben. «Der Betrag ist auf dem Niveau von vor etwa zehn Jahren und liegt im Rahmen von Mahara McKay, Jennifer Ann Gerber und Anita Buri», sagt Raffy Locher von der Miss Schweiz Organisation. Kerstin Cook nimmt ihren niedrigeren Umsatz gelassen. «Für mich ist auch das sehr viel Geld. Zudem konnte ich viel bewirken und lernen. Ich ging vielen karitativen Arbeiten nach. Das waren Wochen, in denen ich nichts verdient habe.»

Raffy Locher sieht noch weitere Gründe: «Kerstins Start ins Amtsjahr war unglücklich. Die Polemik um ihr Biologie-Studium erschwerte ihn.» So arbeitete Kerstin Cook die ersten drei Monate, welche die wichtigsten sind, rund 25 Prozent weniger als ihre Vorgängerinnen. «Dies macht schnell einmal 50 000 Franken aus.» Zudem hat Kerstin Cook das Pech, dass die Miss-Universe-Wahlen sie in diesem Jahr für den Monat September blockieren. «Normalerweise finden diese Wahlen in der Sommerpause statt, in denen nicht viel läuft», sagt Raffy Locher. Das hiess für Cooks Vorgängerinnen, dass sie im Monat September noch einmal Gas geben konnten – nicht so Kerstin. «Da gehen schnell einmal weitere 25 000 Franken weg.»

Dennoch, bedeutet der niedrigere Umsatz eine Schwächung der Marke Miss Schweiz? «Auf keinen Fall», sagt Raffy Locher. «Zumal parallel Ex-Missen wie Christa Rigozzi und Linda Fäh ebenfalls sehr gut arbeiten.» Kerstin Cook wird es ihnen gleichtun. Bei der Miss-Schweiz-Organisation steht sie auch als Ex-Miss weiterhin unter Vertrag und hat bereits für diese Zeit Aufträge und einen Werbevertrag ergattert. Und immerhin erhielt Kerstin Cook als Miss Schweiz 2010 nicht nur «bare Münze», sondern unzählige Sponsoren-Geschenke wie Auto, Schmuck, Schuhe und Kleidung, welche in den 340'000 Franken nicht einberechnet sind.

Das Geld hat Kerstin Cook bisher übrigens auf die Seite gelegt. «Mir selbst habe ich noch nichts geleistet. In diesem Jahr habe ich so viel erhalten, dass es mir an nichts Materiellem fehlt. Nur meinen Eltern habe ich ein Occasions-Auto gekauft, da ihres kaputt ging.»

Alles über die 12 Miss-Schweiz-Kandidatinnen, die Kerstin Cooks Nachfolgerin werden möchten, finden Sie im grossen Dossier auf SI online.

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Kommentare

wicki silvia
25. August 2011 - 0:16

Miss Schweiz Kersin Cook ist eine sehr sympathische Frau, ich finde auch dass sie bis jetzt die schönste Miss ist, die Jury hat schon richtig entschieden! Auch ist sie gut zu ihren Eltern, und auf dem Boden ist sie auch geblieben!

 
 

Tatjana Bohrer
22. August 2011 - 11:46

Sie ist eine sympathische Miss Schweiz die ihr Missenjahr nicht nur mit verdienen und lächeln ihre Arbeit gemacht hat, sondern mit viel Herzblut sich für Hilfsprojekten eimgesetzt hat. So eine Miss wünschen wir. Die Schönste Miss bis jetzt

 
 

Heidi Keller
22. August 2011 - 8:44

Frau Cook kommt nicht sympathisch rüber, hat ein Dutzendgesicht und eine Dutzendfigur. Zu sagen hat sie auch nichts, ihre Ausstrahlung ist nicht grösser als die einer x-beliebigen Migros-Verkäuferin (wobei ich diese nicht beleidigen möchte). Sie wird wohl die vereinbarten Verträge erhalten habe, aber eben auch nicht mehr. Die Jury sollte das nächste Mal die beste und bestaussehendste Frau wählen und nicht nur darauf achten, dass sie aus der Deutschschweiz stammt.

 
 

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