Am Dienstag haben André Reithebuch und Jan Bühlmann mit ihrer Reisegruppe den Aufstieg zum Kilimandscharo gestartet. Die beiden kämpfen mit technischen Problemen - und Müdigkeit.
Jan & André Kilimandscharo-Trip: «Gruppe ist am Ende»
Keine Nachricht, gute Nachricht? Eigentlich hätten Mister Schweiz Jan Bühlmann und sein Kollege André Reithebuch auf SI online täglich von ihren Erlebnissen beim Kilimandscharo-Aufstieg berichten sollen. Nachdem die beiden mitsamt Reisegruppe am Sonntag nach Tansania gereist sind, herrschte jedoch bis heute Funkstille. Der Grund: «Wider Erwarten sind technische Probleme aufgetreten. Die Gruppe hat im Moment keine Internetverbindung und auch das Telefonieren gestaltet sich äusserst schwierig», erklärt die Mister-Schweiz-Organisation.
Am Montag waren André und Jan im SOS Kinderdorf in Arusha - der Besuch habe die Beaus total überwältigt, heisst es weiter. Am Dienstag startete die Gruppe dann plangemäss den Aufstieg zum Kilimandscharo. Letztes Zeichen: «Die ganze Reisegruppe ist am Ende. Bei der Ankunft in der Mandara-Hütte auf 2675 m.ü.M. haben alle zum ersten Mal die Höhe bemerkt.»
Am Mittwochmorgen gings aber dann trotzdem weiter. Nächstes Ziel: Die Horombo-Hütte auf 3725 m.ü.M. wollen sie am frühen Abend erreicht haben.
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Kommentare
vreni marti-hunziker
20. Januar 2011 - 12:31
So weit ich weiss musste nur einer von den 30 umkehren. Gestern Abend waren sie auf ca 4000 m Höhe. Heute werden sie nicht sehr viel unternehmen.
Mein Sohn Adrian ist dabei RYN. Er hat gestern Abend mit mir telefoniert. Er meint auch dass das telefonieren von nun an nicht mehr gehen würde.
Morgen nun werde sie weiter gehen um hoffentlich den Gipfel zu erreichen.
Viel Glück, Aushaltevermögen, Mut, Kraft und viel Gesundheit.
Viele Schutzengel sollen Euch begleiten.
Grüessli Dein Mammi
Kaufmann Hanspeter
20. Januar 2011 - 0:54
Kilimanjaro - Aktivferien vom Besten und eine herrliche Reise für Trekkingeinsteiger! Auch nach über ein Dutzend Besteigungen mit Gruppen kehre ich immer wieder gerne zum weissen Berg am Äquator zurück, der einst schon Hemingway zu begeistern vermochte. Zu denken gibt einem allenfalls, wenn jemand ohne Kilimanjaro-Erfahrung gleich bei seiner ersten Besteigung als verantwortlicher Schweizer Führer eingesetzt wird. Der Kili hat seine eigenen Gesetze, die man kennen sollte. Hoffen wir, die erfahrenen einheimischen Führer werden es richten und ihren Gästen zu einem unvergesslichen Erlebnis verhelfen. HP. Kaufmann, 6440 Brunnen
Berta Puppato
19. Januar 2011 - 17:14
Ich war vor 5 Jahren auf dem Kili (bin jetzt 65 Jahre alt). Das war ein Super-Erlebnis. Wenn ich jedoch lese, dass André Reithebuch 30 Personen auf den Kili führt! Hm - man kann und darf gar nicht alleine den Berg besteigen. Es sind immer einheimische Führer und natürlich Träger dabei. Auch schläft man nicht in Mehrbettzimmern, sondern in einfachen Zelten. Bin gespannt, ob diese Gruppe dies schafft. Vorher sollte man auch noch einen andern Berg z.B. Mt.Meru und Mt. Kenia zum anklimatisieren besteigen! Ich wünsche der Gruppe jedenfalls viel Glück dazu!