Prinzessin Caroline hat ihre Aussage gemacht im Prozess gegen ihren (Noch-)Ehemann Prinz Ernst August von Hannover.
Caroline von Monaco «Es waren nur zwei Ohrfeigen»
Die 52-jährige Monegassin bestätigte seine Darstellung der Auseinandersetzung auf der kenianischen Ferieninsel Lamu vor zehn Jahren. Er habe den Mann zwei Mal geohrfeigt, danach sei dieser mit dem Boot abgefahren. Der Disco-Betreiber Josef Brunlehner wirft Ernst August dagegen vor, ihn gemeinsam mit anderen zusammengeschlagen zu haben.
Prinzessin Caroline erschien in unauffälliger Kleidung vor Gericht; sie trug einen hellbraunen Mantel über einer schwarzen Hose. Die Sicherheitsvorkehrungen für den öffentlichen Auftritt der Prinzessin wurden nach Angaben des Gerichts mit dem monegassischen Botschafter in Deutschland abgestimmt. Auf dessen Wunsch mussten die zahlreichen Medienvertreter mindestens drei Meter Abstand zu Caroline einhalten.
Ernst August hatte sich am 14. Januar 2000 über Disco-Lärm auf der Ferieninsel geärgert. Seine Frau sagte heute aus, sie seien nach dem Dinner auf der Terrasse ihres Hotels gewesen. Brunlehner sei mit einem Boot am Strand eingetroffen – etwa 15 Meter von ihnen entfernt. Ernst August sei zu ihm hinunter gegangen. Caroline sagte, sie wisse nicht, was Brunlehner gesagt habe. Sie habe gesehen, wie ihr Mann ihm zwei Ohrfeigen gegeben und gesagt habe: «Eine für das Licht und eine für die Musik.» Der Geschlagene habe getaumelt und sei dann zum Boot gerannt.
Damit decken sich die heutigen Angaben mit denen aus dem Jahr 2008: Caroline bestätigte schon damals die Angaben ihres Gatten. Das Gericht ging aber davon aus, dass der Prinz einen Schlaggegenstand benutzt hatte.
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