Blue Balls 2011 Diese Stars kamen ans «beste Festival»

In Luzern spielt die Musik - am alljährlichen «Blue Balls». Der Startschuss für das neuntägige Festival fiel am Freitag mit Konzerten von Macy Gray, Lenka und Sophie Hunger. Das wollten sich viele Schweizer Prominente nicht entgehen lassen. SI online zeigt die Bilder des Eröffnungsabends und verrät, weshalb Lea Lu die Veranstaltung so mag, warum Linda Fäh Macy-Gray-Fan ist und Seven «Blue Balls» nötig hat.

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Eigentlich gehört schlechtes Wetter beinahe zur Eröffnung vom «Blue Balls Festival» im KKL. Doch für einmal fielen in Luzern am Freitagabend keine Blue Drops beziehungsweise Regentropfen vom Himmel.

Während auf dem Vorplatz des KKLs die Menschen sich an den Essensständen verköstigen und der Musik lauschen, machen es sich die geladenen Gäste auf der Terrasse gemütlich. Aber auch ohne Regen ist von Sommer nicht viel zu spüren. Einen kleinen Temperaturschock hat Sängerin Lea Lu, 26, hinter sich. Vor vier Tagen kam sie von ihrer vierwöchigen Reise in Südostasien zurück. «In der Schweiz musste ich wieder meinen Wintermantel anziehen.» Trotz Jetlag lässt sie sich das «Blue Balls» in Luzern nicht entgehen. «Es ist das beste Festival, nicht so kommerziell wie andere. Hier hat es geniale Künstler und extrem gute Qualität.» Zudem möchte sie den Auftritt von Lenka nicht verpassen. 2010 spielte Lea Lu bereits einmal für sie im Vorprogramm.

Linda Fäh ist auf Macy Gray gespannt. «Sie hat einfach eine einmalige Stimme. Aber ehrlich gesagt, bin ich auch wegen dem Ambiente hier.» Marcel Perren, Tourismusdirektor Luzern, weiss genau um die stärken des Festivals. «Es ist eigentlich das Montreux Jazz Festival der Deutschschweiz. Es liegt am See, ist friedlich und die Stimmung einmalig.» Und eines sei ein klarer Vorteil gegenüber anderen Festivals, meint seine Frau Susanne. «Hier kennen wir für einmal die Künstler und fühlen uns nicht zu alt für diese Musik.»

Soulsänger Seven besucht trotz vollem Terminkalender mit Gattin Zahra den Eröffnungsabend. Zurzeit verbringt er jede Woche zwei Tage in Deutschland, um dort musikalisch Fuss zu fassen. War der Schritt ins Ausland nicht längst überfällig? «Man braucht manchmal die Eier beziehungsweise die ‹Blue Balls›, um warten zu können», sagt Seven. «Ich weiss, dass meine Musik Zeit braucht. In der Schweiz dauerte es zehn Jahre bis zum Erfolg. Erst jetzt stimmt für mich alles um es in Deutschland zu versuchen.»

Dass Schweizer Musik ohne Probleme international mithalten kann, bewies am Eröffnungsabend Sophie Hunger. Trotz den internationalen Acts Macy Gray und Lenka war ihr Auftritt als einziger schnell ausverkauft. «Ich habe sie noch nie live gesehen. Es ist höchste Zeit», sagt Sänger Adrian Weyermann. Auch Caroline Chevin versuchte bisher vergeblich ein Konzert ihrer Berufskollegin zu besuchen. Endlich war es soweit: Weyermann und Chevin gehörten zu den 1250 Personen, die im KKL-Konzertsaal Sophie Hungers Stimme horchen durften.

 

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