Evelyne Binsack Halswirbelbruch nach Horrorsturz

Beim Spassklettern gegen Ex-Mister-Schweiz Renzo Blumenthal stürzte Evelyne Binsack schwer. Die Extremsportlerin behält sich rechtliche Schritte gegen die Veranstalter vor.

Evelyne Binsack Extremsportlerin

Evelyne Binsack muss sich nach ihrem Sturz in Geduld üben - mindestens sechs Wochen darf sie keinen Sport machen.
© RDB/SI/Herve Le Cunff

Ein Plausch-Wettkampf in den Bündner Bergen wurde für Evelyne Binsack, 43, am Samstag zum Alptraum. Die Extremsportlerin fiel gemäss Blick.ch beim Klettern gegen Ex-Mister-Schweiz Renzo Blumenthal, 34, aus vier Metern Höhe ungebremst auf den Boden: «Als ich mit Kopf und Rücken auf den Boden knallte, hörte ich sofort ein Knacken und wusste, dass irgendetwas Schlimmes passiert ist», bestätigte Binsack gegenüber «glanz & gloria».

Die Bergsteigerin wurde notfallmässig ins Spital gebracht, wo ein Bruch des sechsten Halswirbels diagnostiziert wurde. Eine Operation braucht Binsack nicht, doch muss sie jetzt mindestens sechs Wochen vom Sport pausieren.

Am Montag will die Sportlerin zudem mit ihrem Anwalt telefonieren, denn sie ist sich sicher, dass der Unfall vermeidbar gewesen wäre: «Ich komme zu keinem anderen Schluss, als dass ich zum Zeitpunkt des Sturzes falsch gesichert worden bin.»

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Kommentare

Raphael Wellig
24. Mai 2011 - 13:05

An den Veranstalter

Sowas darf auf gar keinen Fall passieren, und erst recht nicht
in einer Kletterhalle. Es haben nur leute zu sichern, mit
jahrelanger Klettererfahrung, und solche die bestens
ausgebildet sind.
Ich gehe seit 37 jahren klettern, und wir haben uns 1000male
gegenseitig im toproping gesichert. Nie ist etwas passiert.

Ich danke den Profi Bergführern für die ausgezeichnete
Ausbildung, dich im Jugendalter bekomme habe.
Ich wünsche Evelyne Binsack rasche, und gute Besserung.

Alles Gute wünscht, Raphael Wellig, Bern-Stadt

 
 

Corinne Thomann
2. Mai 2011 - 18:56

Tja, so geht es wohl jedem, dem sowas passiert. Auch ganz "gewöhnliche" Menschen werden immer mitten aus dem Leben gerissen bei einem Unfall. Auch die hatten vielleicht gerade wichtige Pläne und Vorhaben. Ich finde, Frau Binsack sollte trotz allem froh sein, dass sie nicht im Rollstuhl sitzt. Mir tut jedenfalls "die Person" leid, die so stümperhaft und unverantwortlich gesichert hat. Nicht auszudenken, wenn man die in Zukunft auch noch auf Kinder "loslassen" würde..... Da hätten die Anwälte ja alle Hände voll zu tun.

 
 

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