Didier Cuche «WM-Resultat ist vorherbestimmt»

Der Kampf um die Goldmedaillen ist lanciert. Am Dienstag startet in Garmisch-Partenkirchen die Ski-WM. Als heisser Favorit gilt der Schweizer Didier Cuche. Im Interview mit der «Schweizer Illustrierten» spricht er über seine Psycho-Tricks und das Schicksal.

Didier Cuche wird in Wengen Zweiter, Januar 2011

Didier Cuche geht als Medaillen-Anwärter an der Ski-WM in Garmisch-Patenkirchen ins Rennen.
© RDB/Blicksport/SVEN THOMANN

«Das Mucki-Paket aus der Schweiz» nennen ihn die einen, «Schweizer Speed-König» die anderen und auch bei den Buchmachern gilt Didier Cuche, 36, als sicherer Wert. An der Ski-WM im bayerischen Garmisch-Partenkirchen geht der Neuenburg-Jurassier als Favorit an den Start. Von seinen Gegenspielern wird er schon seit Wochen mit Lob überhäuft. Zwar hofft er, dass sie dies auch aufrichtig meinen, weiss aber auch von «Psycho-Tricks», die unter den Fahrern angewendet werden. Ziel ist, «den Konkurrenten aus dem Konzept zu bringen», wie er in der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Illustrierten» erzählt. Doch der Schuss kann auch nach hinten los gehen. Als Cuche Ende letzen Jahres in Bormio dem Österreicher Christoph Innerhofer schon vor dem Rennen gratulierte, landete dieser tatsächlich auf dem Podest, der Schweizer hingegen nur auf dem 21. Platz.

Für die ab Dienstag startende Weltmeisterschaft hofft Cuche trotzdem auf einen Sieg. «Natürlich möchte ich gerne Abfahrtsgold gewinnnen. Und wenn es gelingt, werde ich der glücklichste Skirennfahrer der Welt sein.» Aber die Welt gehe für ihn nicht unter, wenn das Schicksal anderes mit ihm vorhabe. Cuche ist der Überzeugung, dass alles vorherbestimmt ist - auch die Resultate an dieser WM.

Wenn das Ende schon feststeht, wieso trainiert er dann überhaupt noch? «Weil die Trainings und die Vorbereitung Bestandteil des Schicksals sind.» Und trotzdem werde er nicht «unendlich traurig sein», wenn er keine Medaillen mit nach Hause nehmen wird.

Lesen Sie das ganze Interview mit Didier Cuche und eine Kolumne von Marco Büchel in der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Illustrierten» Nr. 6 - und auf dem iPad.

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