Kein Wochenende im vergangenen Jahr, das sie daheim verbringen konnte. Eine Jugend, die an ihr vorbeizurauschen schien. Darum setzt Julia Saner vorerst einen Schlussstrich unter ihre grosse Model-Karriere.
Julia Saner Sie legt ihre Karriere auf Eis
In New York tummeln sich derzeit an der Fashion-Week Models und Designergrössen. Ein Name fehlt dabei: Julia Saner, 19. Das Schweizer Topmodel hat vorerst genug von den Laufstegen. Der «Schweizer Illustrierten» sagt sie exklusiv: «Ich bin auf Heimaturlaub. Ich nehme eine Auszeit.» Wie lange diese dauert - ob ein paar Monate oder gar ein Jahr - könne sie nicht sagen. Doch von Burnout will Saner nichts wissen. «Jemand, der tatsächlich ausgebrannt ist, kann sich auch in der Freizeit nicht richtig entspannen. Mir gelingt das.»
Der Entschluss zu pausieren, war ein wochenlanger Prozess. Unterstützung bekam sie unter anderem von ihrem Personal- und Mental-Trainer Eric-P Zürcher, Assistenztrainer beim FC Thun. «Schliesslich gestatte ich mir, für einmal auf mein Bauchgefühl zu hören.» Eigentlich sei sie aber eher ein Kopfmensch, der wisse, dass eine solche Pause das Ende ihrer grossen Karriere bedeuten könnte. Dieses Risiko will Saner auf sich nehmen. Auch mit dem Hintergedanken, sich wieder an die Spitze zurückkämpfen zu müssen. «Das ist eine neue Herausforderung.»
Wie Julia Saner ihre neu gewonnene Freizeit nutzen will, womit sie im vergangen Jahr zu kämpfen hatte und was sie tun würde, wenn ihr eine Chanel-No5-Kampagne angeboten würde. Das ganze Interview lesen Sie in der «Schweizer Illustrierten» Nr. 37, vom 12. September 2011 - und auf dem iPad.
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