Lys Assia Nach Eurovision-Aufregung ins Spital

Mit dem achten Platz an der Schweizer Vorentscheidung des Eurovision Songcontests wollte sich die Grande Dame des Chansons nicht zufrieden geben. Öffentlich wetterte Lys Assia über die Jury und erhitzte damit die Gemüter. Das war zuviel Aufregung: Am Montagmorgen musste sie zur Kontrolle ins Krankenhaus.

Lys Assia Sängerin 2010

«Ich habe mir in letzter Zeit tatsächlich sehr viel zugemutet», gibt Lys Assia zu.
© RDB/Ex-Press/Heike Grasser

Da hat sie sich wohl etwas übernommen. Nach dem Wirbel der letzten Tage musste Lys Assia, 87, am Montagmorgen in die Zürcher Hirslanden-Klinik, weiss der «Blick». Mehrere Stunden habe ihr Aufenthalt gedauert: Herz, Lunge und Blutdruck hätten überprüft werden müssen. Lys Assia gibt zu: «Ich habe mir in letzter Zeit tatsächlich sehr viel zugemutet.»

Noch immer ist sie empört über die Ereignisse der letzten Tage. An der Eurovision-Entscheidungsshow vom Samstagabend reichte es der ehemaligen Grand-Prix-Gewinnerin gerade mal auf Rang acht. Und Juror Stämpf, 43, hatte sie vor Hunderttausenden TV-Zuschauern gedemütigt: Er kritisierte den Zeitgeist ihres Songs «C’était ma vie», bot ihr zudem vor laufenden Kameras das Du an. Ein «Skandal» und eine «Beleidigung» sei das gewesen, urteilte Assia nach dem Wettbewerb und bezeichnete Stämpf öffentlich als «Flegel». Ihr Liederschreiber Ralph Siegel doppelte nach: «Mit einer Grand Dame so zu sprechen gehört sich nicht. Die Jury hat keine Manieren, pfui!»

Das Ergebnis der ärztlichen Untersuchung in der Hirslanden-Klinik wird in den nächsten Tagen erwartet. Assia, die bereits vor einem Jahr einen Mini-Herzinfarkt erlitt, verspricht derweil: «Ich werde es in nächster Zeit ganz gewiss wieder etwas ruhiger angehen als in den vergangenen Tagen.»

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Kommentare

Lys Jürgens
6. Januar 2012 - 14:49

Ja so ein weisses Bademäntelchen für die Zugabe überziehen würde der Hoheit Assia auch stehen. Nur der Udo fühlt sich vermutlich noch etwas zu vital um mit der Hoheit rin Duett zu trällern.

 
 

Mel
3. Januar 2012 - 15:40

Nun ist der Jopie ja "six feet under". Wurde ja auch langsam Zeit. Ein Trauerspiel. Aber vielleicht lässt sich der Udo Jürgens noch erweichen. "Mit 87 Jahren, da fängt das Leben an."

 
 

Sara
15. Dezember 2011 - 8:05

Ja die Idee mit Heesters ist cool! Und im Hotel machen sie dann ganz ausgelassen eine Kissenschlacht mit ihren Rheumakissen!

 
 

Mel
14. Dezember 2011 - 17:39

Wer ist schon Lys Assia? Sie kann ja mit dem Heesters auf Tournee gehen. Möglicher Titel "Dawn of the dead".

 
 

Lilli
13. Dezember 2011 - 23:45

Was regt sich Frau Assia auf? Stämpf hat gefragt, sie hätte auch nein sagen können als ihr das du angeboten wurde. Es war schon im Voraus klar, dass dieses Lied keine Chance haben wird. Die Zeiten haben sich geändert und das muss auch Frau Assia erkennen. Sie wollte nur wieder im Gespräch sein. Sucht sie nicht noch einen Mann? Mit ihm kann sie es ja dann nächstes Jahr im Duett erneut versuchen. Er muss aber Bühnenerfahrung haben, sonst ist er schuld, wenn es nicht klappt.

 
 

P.B.M.
13. Dezember 2011 - 14:26

Auch eine "Legende" des schweizer Gesangs muß mit 87 einsehen, daß sich die Zeiten verändern und manche Künstler wären heute froh, wenn sie auf einer Kreuzfahrt oder Kaffeefahrt auftreten könnten. "Oh mein Papa"

 
 

.
13. Dezember 2011 - 14:15

Mein Gott, Frau Assia hatten sie den wirklich gedacht Sie hätten eine Chance?

 
 

Urenkel
13. Dezember 2011 - 9:21

In dem Alter ist man halt nicht mehr kritikfähig, das sehe ich auch bei meiner Urgrossmutter. Aber die kommt glücklicherweise nicht auf so dumme Ideen mit 70 Jahr jüngeren zu konkurrieren.

 
 

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