Nella Martinetti (†) Ihr Ex spricht über ihre Abtreibung

Er war die Liebe ihres Lebens - dennoch hatte Domenico Palladino 23 Jahre keinen Kontakt mit Nella Martinetti. Nach ihrem Tod spricht er über die Beziehung. Und über Nellas Abtreibung.

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Am Dienstag, 9. August 2011 wurde Nella Martinetti, † 65, in Brissago beerdigt. Ein Tag, an dem Domenico Palladino, 65, bittere Tränen weinte. Denn mit ihrem Ableben verlor er seine grosse Liebe. Gemeinsam standen sie alles durch, sogar eine Abtreibung. Gleich am Anfang ihrer Beziehung - 1967 - wurde Nella schwanger. «Wir waren beide jung, gerade mal 21-jährig. Und wir hatten keine sichere Zukunft», erinnert sich Domenico im «Blick». «Es war, wie sagt man, ein Unfall. So wie es bei jungen Leuten eben vorkommen kann.» Die Pille danach gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. «So haben wir uns gemeinsam entschieden, die Abtreibung vornehmen zu lassen. Wir konnten die Verantwortung für ein Kind damals nicht übernehmen», meint Palladino weiter.

Noch heute denkt er oft über diese Entscheidung nach, bereuen tue er sie aber nicht, betont Palladino. «Ich habe allerdings in einem Zeitungsinterview mit  Nella gelesen, dass sie es später bereut hat. Doch das bleibt ihre Sache.» Zum Bruch zwischen Nella und Domenico kam es 1988. Auch, weil sich Domenico eine Familie wünschte - und Nella nicht. «Sie hatte stets Angst davor, mit einem Bäuchlein auf der Bühne stehen zu müssen. Die Karriere war ihr wichtiger», erzählt er. Danach hätten sie 23 Jahre lang nicht mehr miteinander gesprochen: «Ich bin ein realistischer Mensch. Und so war es für mich nach der Trennung 1988 klar, dass ich den Kontakt zu ihr komplett abbrechen werde.»

Dennoch traf Nellas Tod Domenico. «Wir hatten eine lange und wunderbare Zeit miteinander», sagt er. Er werde sie als herzensguten, fröhlich singenden und glänzend komponierenden Menschen in Erinnerung behalten.

Alles zu Nella Martinetti - im Dossier auf SI online.

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Kommentare

Wittlin
11. August 2011 - 11:19

Finde es sehr schäbig wie sich dieser "Herr" in aller Öffentlichkeit nach dem Heimgang von Frau Martinetti äussert. Hat er doch viele Jahre geschwiegen, soll er dies nun bitte auch tun. Ein Wichtigtuer der Familie sowie Frau Schneebeli gegenüber Taktlos. Wie sagt man so schön, ein Heuchler der noch an der Bestattung zugelassen wurde

 
 

Jürgen
11. August 2011 - 7:32

find ich au, mue nöd jede alles wüsse

 
 

Nadine
11. August 2011 - 7:31

Über solche private Themen sollte man nicht in der Öffentlichkeit sprechen. Schon gar nicht nach dem Tod.
Bewahrt solche privaten Details zu Hause.

 
 

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