Ronja Furrer Coup gelandet: Sie ziert weltweite Kampagne

Am Solothurner Model ist ab nächstem Frühjahr kein Vorbeikommen mehr: Ronja Furrer ist das neue Gesicht für eine weltweite Kampagne von Ralph Lauren.

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So sei es doch immer im Leben: Wenn man nichts erwarte, passiere etwas Grossartiges, sagt Ronja Furrer, 19, zu SI online. Die Solothurnerin hat sich soeben einen grossen Model-Job ergattert: Sie ist das Gesicht der weltweiten Frühjahrskampagne 2012 von Ralph Lauren. Als die Castings für die New Yorker Fashion Show bereits vorbei waren, reiste Ronja von der Schweiz zurück in ihre Wahlheimat New York. «Ich habe nicht erwartet, dass ich in dieser Zeit einen Job kriege.» Doch mit ihren Vermutungen lag Furrer falsch. Ralph Lauren suchte noch das passende Gesicht für seine nächste Kampagne. Und fand es auf einem New Yorker Taxi, welches die «Saks»-Kampagne von Ronja Furrer zierte. «Er rief meinen Booker an und lud mich zu einem Casting ein. Als ich das meiner Schweizer Agentin mitteilte, weinte sie vor vor Freude», erinnert sich Ronja. «Das hat mich berührt: Es ist ein schönes Gefühl, wenn man spürt, dass einem solche Erfolge gegönnt werden.» Denn von diesem Job träumen abertausende andere Mädchen.

«Dann ging alles Schlag auf Schlag», sagt sie: Vergangene Woche stand sie Dienstag, Mittwoch, Donnerstag in Brooklyn und Manhattan vor der Kamera von Mark Seliger. «Solche Aufträge machen mich immer mega nervös», gesteht Ronja. Vor allem vor den Fotografen habe sie Respekt. «Mark arbeitete bereits mit Johnny Depp und Barack Obama!» Schliesslich hätten sie sich aber sehr gut verstanden. «Er war sehr nett und angenehm.»

Doch das Shooting und die Kampagne seien nicht ihr grösster Stolz,
sagt Ronja: «Ralph Lauren persönlich kam vorbei. Als wir über Pferde - meine grosse Leidenschaft - sprachen, lud er mich auf sein Gestüt ein!» Sie hätten ihre Kontaktdaten ausgetauscht, demnächst will sie Laurens Pferde-Farm besuchen. «Am Dienstag besuchten wir noch Ralphs Haus - es war echt krass!», sagt Ronja. «Ich musste ein Interview für seine Website geben. Alles war in edlem Nussbaumholz eingerichtet, überall hingen Bilder von Pferden und Poloturnieren. Ich als leidenschaftliche Reiterin war im Paradies!»

Wieviel Ronja an diesem Modeljob verdient, will sie nicht verraten. Nur soviel sei gesagt: «Die Gage ist hoch. Allerdings bleibt mir davon nicht viel übrig. 50 Prozent gehen weg für die Steuern in New York, 20 Prozent erhält meine Agentur.»

Jetzt aber ist Ronja erst einmal zurück in die Schweiz - um ihre kleine Schwester Cindy bei deren ersten Reitturnier zu unterstützen: «Sie siegte! Das trieb mir echt die Tränen in die Augen», sagt Ronja. «Ich bin so stolz auf sie!»

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