Vor zehn Wochen kamen die Zwillinge Lars und Anja zur Welt. Was sich für OL-Star Simone Niggli-Luder und ihren Mann Matthias seither verändert hat, erzählt das Paar in der aktuellen «Schweizer Illustrierten»
Simone Niggli-Luder So meistert sie ihren Alltag mit den Zwillingen
«Innerhalb einer halben Stunde wurden wir drei zur Grossfamilie», sagt Matthias Niggli, 38, in der aktuellen «Schweizer Illustrierten». Seine Frau Simone Niggli-Luder, 33, brachte am 28. August 2011 die Zwillinge Lars und Anja zur Welt. Und schenkte der gemeinsamen Tochter Malin, 3, somit gleich zwei Geschwisterchen auf einmal.
Zum Glück der Eltern freut sich Malin über die zwei neuen Familienmitglieder, sie hilft Mami beim Wickeln und tröstet die Kleinen, wenn sie Bauchkrämpfe haben. Tatkräftige Unterstützung erhält Simone Niggli-Luder aber auch von ihrem Mann. Matthias hat sein Arbeitspensum auf 30 Prozent reduziert und sei jetzt «Hausmann aus Leidenschaft». Abends gibt es abwechselnden Pikettdienst fürs Schöppele. Niggli-Luder stillt nicht, dafür habe sie sich schon vor der Geburt entschieden - «ich war selbst ein Schoppenkind, so schlimm kann es also nicht sein», sagt sie.
Trotzdem sei der Alltag momentan kaum planbar, was früher ruck, zuck ging, brauche heute ewig. Nur etwas verliert Simone nicht aus den Augen - ihr geplantes Comeback an der Heim-WM nächstes Jahr in Lausanne. Dafür trainiert sie bereits wieder moderat und joggt mit dem Zwillingswagen über Felder und Wiesen.
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Kommentare
Zwillingsmamma
8. Dezember 2011 - 16:51
Ich habe auch Zwillinge und habe sie vier Monate lang gestillt - und es par Stress pur. Im Nachhinein muss ich sagen, ich hätte das mir - und den Zwillingen nicht antun sollen. Ständig ansetzen, dauernd zu wenig Milch, nachschöppelen, enzündete Brustwarzen, abpumpen usw. Ich finde, sie hat sich für ihre Situation richtig entschieden und der Vorteil beim Schöppelen, der Mann kann immer helfen, und das ist gerade bei Zwillingen extrem viel wert. An alle, die keine Probleme mit stillen hatten, dann habt ihr Glück gehabt und schätzt das, was ihr hattet. Es kann auch anders sein und dann ist stillen überhaupt nicht schön!
Chrisi
2. Dezember 2011 - 22:00
Diese ewigen Diskussionen ums stillen.. zzz.. Jeder soll es doch so machen wie es für die Familie stimmt. Ich habe das Stillen auch probiert - auch mit so genannter Fleissarbeit - und trotzdem hat's nicht richtig geklappt. Was für eine Erleichterung das war auf den Schoppen umzustellen! Muttermilch ist logisch das beste. Ich habe jedoch manchmal das Gefühl, dass diese Stillfanaten den "Schoppen"-Mamis nicht gönnen, dass es in unserer Zeit auch so geht...
Sara
22. November 2011 - 10:03
@Zwillingsmami Es hat überhaupt nichts mit Fleissarbeit zu tun in Deinen Fall. Du brauchst Dich nicht zu rechtfertigen. Sollen doch alle diese Möchtegern-Übermütter Zwillinge zur Welt bringen und zu wenig Milch haben. Zwillinge zu einen Kleinkind ist schon Stress pur. Jetzt aber hat das Mami noch zu wenig Milch und setzt fast Stündlich ein hungriges, schreiendes Baby an die Brust. Keines der beiden wird je einmal richtig satt, es muss mit Tee überbrückt werden. Dann ist da auch noch ein grösseres Geschwisterchen welches auch noch seine Aufmerksamkeit brauchst da. Und in vielen Fällen regt auch häufiges Ansetzen, abpumpen etc. den Milchfluss nicht an. Also liebe Mütter bei welchen es gut klappte, nicht überheblich werden.
Zwillingsmami II
21. November 2011 - 23:17
Danke... genau das wollte ich damit sagen...Ich muss mich schon wieder rechtfertigen. Ich habe es probiert, jeweils 6 Wochen! Und ich war sehr traurig, dass es nicht klappte und bin es immer noch, wenn ich solche Kommentare lese!
Maria
21. November 2011 - 23:05
Stillen ist fleissarbeit. Also wenn frau zu wenig milch hat, muss sie das kind mehr ansetzen. Will heissen, bei einem neugeborenen muss alle 2-3 stunden gestillt werden. Vielen Frauen ist das leider zuviel. Meine Beobachtung. Bei Zwillis aber irgendwo verständlich.
Zwillingsmami II
21. November 2011 - 23:00
Auch ich bin Mutter von 3 Kindern (auch Zwillingen ). Leider konnte ich alle 3 Kinder nicht stillen, weil ich zu wenig Milch hatte. Ich kann nicht verstehen, dass eine Mutter sich ständig rechtfertigen muss, wenn sie nicht stillen kann/möchte. Zudem ist eine Zwillingsschwangerschaft nicht mit einer "normalen" Schwangerschaft vergleichbar und auch die ersten Monate mit Zwillingen haben wir als unglaublich anstrengend erlebt und waren froh um jegliche Unterstützung (auch beim Schöppelen!) Und warum soll Simone Niggli-Luder nicht an die WM? Der Vater ist ja zu Hause!
Zwillingsmami
21. November 2011 - 22:01
Bin selber mami von Zwillingen und kann Frau Niggli sehr gut verstehen. Auch ich hatte bei meinen beiden ersten Kinder zu wenig Milch und habe mich bei den Zwillingen dann auch schon vor der Geburt entschieden nicht zu stillen. Ich könnte mir vorstellen dass die meisten die hier geschrieben haben selber nicht Zwillingen haben und nicht wissen was es genau heisst an Arbeit! Und nicht stillen heisst nicht die Kinder nicht lieben, im gegenteil. Ich liebe meine vier Kinder genau gleich, ob sie gestllit geworden sind oder nicht. Und beim schöppelen hat mich mein Ehemann sehr viel unterstüzt und wir würden es wieder so machen!!
Senta
21. November 2011 - 20:52
Ausserdem werden auch "Schoppenkinder" gross...
Senta
21. November 2011 - 20:50
Ach Gott ihr seit doch sicher alles Super-Mamis deren Goldschätze alles mit der Muttermilch aufgesogen haben. Hat jemand von euch schon mal das Wort TOLERANT gehört?!
NOE
21. November 2011 - 20:45
Warum müssen eigentich Frauen immer Frauen vorschreiben, was am besten ist ? Stillen, Geburten etc. ...
Mara
21. November 2011 - 19:22
Ja Vera, halte Dich da bitte raus !!!
Angela
21. November 2011 - 18:48
Oder Vera, Du liest den Artikel und behälst Deine Meinung für Dich ?!
Vera
21. November 2011 - 18:11
Genau das könntest du auch tun, Angela....einfach schweigen, statt sinnlos zu diskutieren.
Angela
21. November 2011 - 18:09
Wenn das Thema so privat ist (und das ist es) dann soll sie es nicht in der SI thematisieren ! Hätte ja einfach schweigen können, die Gute.
Thomas und Eva
21. November 2011 - 17:59
Was beim ersten Kind war, muss für das zweite nicht gelten !
Vera
21. November 2011 - 17:54
Sagt mal, gehts bei euch allen noch? Hat irgendjemand überhaupt den ganzen Text in der SI gelesen? Frau Niggli-Luder hatte schon bei ihrem ersten Kind zu wenig Milch und da funktioniert dann das Stillen halt nicht. Vielleicht sollte man mal das Positive an dieser Familie sehen. Ihr Mann nimmt sich Zeit, um sie zu unterstützen und ihr erstes Kind ist happy über die Geschwisterchen. Warum sich also über Dinge aufregen, die reine Privatsache sind???
Thomas und Eva
21. November 2011 - 17:49
Wenn ihr die WM in Lausanne sooo wichtig ist, warum jetzt Nachwuchs ? Das man bzw. Frau immer alles haben will....
Lea
21. November 2011 - 17:47
Sondern, zuerst mal probieren, ob es nicht doch mit stillen geht. Aber item, jedem das seine.
Lea
21. November 2011 - 17:46
Ja, dem ist so, ihre Entscheidung. Da habt ihr völlig recht. Ich meine aber, dass man so eine Entscheidung doch nicht vor der Geburt fällen sollte.
Corinne
21. November 2011 - 17:37
Ich bin auch die Haupternäherin der Familie (2 Kinder) und ich habe gestillt. Das, obwohl ich einen stressigen Beruf im Spital nachgehe. Wo ein Wille, da auch ein Weg !
Ruth
21. November 2011 - 16:38
Frau Niggli ist berufstätig und Haupternährerin ihrer Familie. Sie kann sich aus sportlicher und ökonomischer Hinsicht keinen Mutterschaftsurlaub leisten. In diesem Zusammenhang offenbart der Egoismusvorwurf an sie die anti-emanzipatorische Seite der Stillbewegung.
Lisa
21. November 2011 - 14:59
Lasst sie doch, jedem seine eigene Meinung!
Nici
21. November 2011 - 14:54
Lieber zuerst alle Hintergründe kennen, bevor gleich zu verurteilen!
Hebamme
21. November 2011 - 14:46
Wahrlich keine sportliche Einstellung.
Sarina Wenger
21. November 2011 - 14:42
jo, de Briicht het mich au chli schockiert. Klar gits gueti Schoppemilch und s'Chind wird chlich gross, aber Muettermilch bliebt ununstritte s'besti. Wenns nid ghot, isch jo ok, aber nöd emol versueche, find ich nöd io !
Lea
21. November 2011 - 14:39
Um em vorneweg zu sagen: ich bin keine Stillfanatikerin. Doch die Aussage: sie stillt nicht, dafür hat sie sich schon vor der Geburt entschieden, sehr egoistisch veranlagt. Man könnte es zumindest mal probieren, vielleicht ginge es "ringer" wie ewigs sterilisieren und abkochen. Lea: Mutter von drei Kinder