Vor einem Jahr starb der Sohn von Adolf Ogi. Jetzt spricht der alt Bundesrat erstmals ausführlich über den Tod von Mathias: "Ins Grab des eigenen Kindes zu schauen, ist eine Katastrophe".
Adolf Ogi Verloren im Paradies
Es war der schwerste Gang seines Lebens. Letztes Jahr musste Adolf Ogi seinen Sohn Mathias in Kandersteg BE beerdigen. Erst 35-jährig war dieser am 18. Februar 2009 an einem Sarkom, einer seltenen Krebsart, gestorben. In seiner Trauer zog er sich der ehemalige Sportminister mit seiner Frau Katrin und seiner Tochter Caroline total zurück.
Adolf Ogi steht vor seinem Elternhaus in Kandersteg, dahinter majestätisch das Blümlisalp-Massiv, und erinnert sich, wie er mit Mathias da oben im Berg war. Wie sie zusammen Skifahren gingen, laufen, oder einfach nur reden.
In der Hand hatte er dabei immer seinen Wanderstab aus Ahorn. Ein Erbstück von Adolf Ogi senior. Eigentlich hätte Mathias das Stück Holz als nächster bekommen. Dölf stützt sich schwer darauf ab und sagt: "Man glaubt, so was ist weit weg, das passiert nur anderen. Und plötzlich trifft es dich."
Alles über Ogis Wanderstab, warum sein Verhältnis zum Lieben Gott gestört ist, wer ihm in den letzten Monaten Kraft gab und wo Mathias noch wenige Tage vor seinem Tod Spass hatte in der Schweizer Illustrierten Nr. 7 vom 15. Februar 2010.
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Kommentare
Willy Fürst
16. Januar 2012 - 16:21
Freude herrscht; Ogi der Primarschüler erteilt Christoph Blocher Unterricht, do lachsch dir jo es Loch i Ranze!!!!
Reichmuth Ida
27. August 2011 - 21:43
dieses Jahr haben auch wir unsere 34 Jahre alte Tochter durch eine schwere Krankeit verloren.
wir fühlen mit euch den schmerz.
Viel Kraft der Fam. Ogi
Reichmuth Ida
27. August 2011 - 21:43
dieses Jahr haben auch wir unsere 34 Jahre alte Tochter durch eine schwere Krankeit verloren.
wir fühlen mit euch den schmerz.
Viel Kraft der Fam. Ogi
Gomes Nilza
5. Februar 2011 - 15:28
Auch wenn sein Verhältnis zum lieben Gott gestört worden ist, wird der Sympathische, empathsiche Herr A. Ogi dies später verstehen... Es ist an kein Mensch Verstand noch geschenckt wurde, warum so etwas passieren musst! Jeder Mensch hat eine Berufung, eine Aufagbe. Obwohl dies nicht für Jederman(n), (Frau), immer verständlich sein mag. Der liebe Gott schenkt, er nimmt. Es wird auch gesagt, dass lieber Menschen, früher als anderen gehen müssen?? Es ist kein Trost für ein(e) Familie Vater/Mutter... So gleich wenn wir diese beiden verlieren müssen und sich soweit weg befinden und sich nicht verabschieden kann. Das ist hart, schmerzhaft...
Ich wünsche nun dieser Familie viel Kraft, Gottes Segen um den Mathias Verlust zu verarbeiten, zu verkraften.
Barbara Lanz
20. September 2010 - 7:14
Liebe Frau Moss, wir dürfen leider keine persönlichen Angaben herausgeben. Freundliche Grüsse, SI online
Julia Moos
20. September 2010 - 4:23
Bitte senden sie mir die Email Adresse von Adolf Ogi, möchte ihm und seiner Familie gerne helfen, haben dasselbe durchgemacht.
Besten Dank u. liebe Grüsse