Walter Twerenbold erobert Europas Flüsse «Excellence Queen»: Königin auf der Donau

Flusskreuzfahrten boomen! Der Aargauer Unternehmer Werner Twerenbold setzt mit seiner «MS Excellence Queen» den Massstab.

Reisen: MS Excellence Queen

Leinen los in Budapest! Die «MS Excellence Queen» gleitet ruhig über die Donau der nächsten (Haupt-)Stadt entgegen.

Den ersten Abend an Bord der «MS Excellence Queen» vergisst der Neuling nicht so schnell. Küchenchef Andreas Berger lässt Tafelspitz und Butterfisch auffahren. Maître Roisen Rusev entkorkt einen Wachauer Marillenlikör. Dann startet das Abendprogramm: Lotto mit Volker! Die Gewinner werden mit einem fröhlichen «Hipp, hipp, hurra» in die 71 erstaunlich geräumigen Kabinen entlassen. «Golden Ager» sind in der «Panorama»-Lounge in der Überzahl.

Einst Fuhrhalterei-, heute Flussfahrt- König. Die «MS Excellence Queen» gehört dem Aargauer Unternehmer Werner Twerenbold. Sein Gross vater Jakob hat im 19. Jahrhundert mit einer Kutsche und sechs Pferden begonnen. Werner Twerenbold kutschiert heute jährlich 200 000 Schweizer Gäste in die Ferien. Mit 46 Bussen der höchsten Komfortklasse. Und mit drei eigenen Flussschiffen. Das Erfolgsrezept: viel erleben in kurzer Zeit und zu einem vernünftigen Preis. Dazu das Gefühl von Sicherheit – ein Twerenbold-Mitarbeiter ist immer in Rufnähe, vom Bus-Terminal in Baden-Rütihof bis zu den schönsten Städten Europas.

Auf der blau-grauen Donau: Zu den Klassikern im Angebot gehört die Reise auf der Donau. Mit dem Königsklasse-Bus gehts bequem nach Passau. Dann heissts «Leinen los», und innerhalb einer Woche werden Melk, Wien, Budapest und Bratislava angepeilt. Vom Sonnendeck aus beobachtet man, wie geschickt der holländische Käpt’n Sasha Stolzenbeck seine «Queen» durch die Schleusen manövriert und pünktlich in Europas Hauptstädten anlegt. Am Hafen steht bereits wieder ein Twerenbold-Bus für eine Stadtrundfahrt bereit. Konversationssprache ist Schweizerdeutsch, die Betreuung sehr gut. Das Vier-Sterne-Plus-Schiff ist flach (wegen der Brücken), dafür 110 Meter lang. 34 Besatzungsmitglieder kümmern sich sehr aufmerksam um die 142 Passagiere.

Cruisen & Golfen: Die Gäste haben beim Reisebüro Mittelthurgau gebucht (gehört ebenfalls Walter Twerenbold), und einige von ihnen bringen ihren Golfbag mit an Bord. Wer mit der «Excellence Queen» cruist, darf in exklusiven Klubs spielen: auf dem Weltklasseplatz Fontana bei Wien, auf dem verblüffenden Pannonia ausserhalb Budapests, auf dem Black River in Bratislava. Mittel thurgau-Reiseleiter André Wirz begleitet die Spieler auf der Runde und macht allen etwas vor: 65 Jahre alt und noch immer Traumhandicap 6! URS HELLER

Check-in:

  • Anreise: Das Schiff: «MS Excellence Queen». 110 Meter lang. 142 Passagiere, 34 Besatzungsmitglieder. Die 71 Kabinen sind komfortabel eingerichtet (Flat TV)
  • Infos: Die Firma: Werner Twerenbold ist Patron über drei Flussschiffe und 46 Luxus-Reisebusse. Ihm gehört auch das Reisebüro Mittelthurgau. Seine Schiffe sind vor allem auf Donau, Rhein und Rhone unterwegs. Der Preis: 1 Woche Donau ab CHF 1600.– pro Person. Info: www.mittelthurgau.ch

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Kommentare

Barbara Lanz
11. Januar 2012 - 11:40

Guten Tag Herr Göhner

Das ist in der Tat kein Ruhmesblatt für uns. Besten Dank, dass Sie uns auf diesen Fehler aufmerksam gemacht haben.

Freundliche Grüsse

Urs Heller
Geschäftsführer Zeitschriften Ringier Schweiz

 
 

Walti Göhner
11. Januar 2012 - 10:12

Guten Tag Herr Heller
Was ein Wartzimmer-Aufenthalt so alles an den Tag befördert. Gestern Nachmittag anlässlich eines Arztbesuches hab ich ihren Artikel «‹Excellence Queen›: Königin der Donau» vom 22.12.2011 gelesen. Da ich täglich mit Drucksachen der Firma Twerenbold zu tun habe sind mir die peinlichen Fehler beim Namen Werner Twerenbold besonders aufgefallen. Wie passiert es, dass der erfolgreiche Unternehmer - kürzlich in Basel mit dem Unternehmerpreis Nordwestschweiz ausgezeichnet - im SI-Artikel zweimal mit Vornamen Walter und einige Male mit dem korrekten Vornamen Werner bezeichnet wird. Sind Korrekturlesungen, Gegenlesungen und Revisionen bei der SI, wie bei anderen Zeitungen und Zeitschriften und in der Grafischen Industrie im allgemeinen, nun definitiv über Bord geworfen worden oder ist dieser Artikel einfach unter einem unglücklichen Weihnachts-Hektik-Stern geboren ? Ich dank ihnen im Voraus für eine kurze Rückmeldung. Walti Göhner

 
 

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