Restaurant Adler, Fläsch Mit Sellerie und schwarzem Trüffel

Was gibts Erfreulicheres als einen Küchenchef, der seine Gäste mit Mut und viel Kreativität überrascht? So wie René Lampart in der Bündner Herrschaft.

Geschäftsführer und Küchenchef René Lampar

Klein, aber fein: Geschäftsführer und Küchenchef René Lampart vertraut auf seine reiche Erfahrung – mit Erfolg!
© Bruno Voser14 GaultMillau Punkte

GaultMillau Punktetabelle

GaultMillau Punktzahl 19

Note für wegweisende, überragende Küchenleistung

GaultMillau Punktzahl 18

Note für ausserordentliche Kochkunst und Kreativität

GaultMillau Punktzahl 17

Note für beste Qualität und hohe Konstanz

GaultMillau Punktzahl 15

Hoher Grad an Kochkunst und Qualität

GaultMillau Punktzahl 13

Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet

GaultMillau Punktzahl 12

Herkömmliche, gute Küche ohne besondere Ambitionen

Marianne Blum hat ihren heimeligen «Adler» im stillen Weinbaudorf Fläsch in gute Hände übergeben: René Lampart, früher im fernen Luzerner Hinterland in der «Pinte» in Schötz selbstständig und mit den Blums in der Fläscher «Mühle» als Koch tätig, erbringt mit seiner tüchtigen, aufmerksamen Crew vom ersten Tag an Erstaunliches. Kreativ, professionell, mit Sinn für das im kleinen «Adler» Mögliche. Dank einer Portion Mut und im Vertrauen auf seine reiche Erfahrung ist er in die Bündner Herrschaft zurückgekehrt.

Die Gäste freuts, er setzt hier neue Akzente! Auf der gescheit angelegten Karte finden sich seine Kutteln mit Safranschaum, ein Klassiker aus der «Pinte», ebenso wie das Kalbskotelett aus dem Ofen, das im «Adler» viele lieben.

Wir wurden mit einem kleinen Rindsgulasch mit leicht saurer Sauce und einer Mini-Lauchjalousie eingestimmt.

Fulminant startete das Menü dann mit algenumwickeltem, mariniertem rotem Thunfisch auf Guacamole, Randenrondellen, denen eingelegte Radieschen den nötigen Pfiff gaben, und einer knusprigen Frühlingsrolle: geschmacklich und optisch eine gelungene Kombination! Braver, aber nicht minder köstlich fanden wir das Saiblingsfilet aus dem Neuenburgersee (vielleicht lernt der Chef gelegentlich einen kompetenten Fischer am Walensee kennen …) auf Schalottenravioli mit hauchzartem Teig, diskret aromatisiert mit Sellerieschaum und -würfelchen sowie schwarzem Trüffel – der Verzicht auf Trüffelöl ehrt den Koch! Im Hauptgang überzeugten Rindsfilet und Kalbsrücken mehr als die etwas schweren Quarknockerln.

Beim Dessert schliesslich begegneten sich Panna cotta im Einmachgläschen und Zimteis auf Schokoladenkuchen. Die schon in der «Pinte» reichhaltige Weinkarte mit viel Interessantem aus Österreich ist nun auch ortsgerecht mit Herrschäftlern bestückt.
 

Restaurant Adler
Am Platz
7306 Fläsch

Alle Kreditkarten, EC-Direct, keine Postcard
Mi und Do Ruhetag

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