Brendan MacFarlane Bieber-Phänomen: Jüngling erobert Youtube

Er trägt eine Bieber-Frisur und singt sich mit selbstgemachten Videos in die Herzen der Youtube-User. Dennoch möchte Brian MacFarlane nicht als neuer Justin Bieber gehandelt werden. Warum es doch frappant viele Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Jungs gibt - SI online hat es für Sie zusammengestellt.

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Parallelen zu Justin Bieber

In seiner Kindheit brachte sich Justin Bieber, 17, selbst bei, Klavier, Schlagzeug, Gitarre und Trompete zu spielen. Daneben sang er immer. Mit zwölf sang er schliesslich Ne-Yo's «So Sick» bei einem Gesangswettbewerb. Das Video dazu stellte seine Mutter Patricia Lynn Mallette auf Youtube, damit Freunde und Verwandte den Auftritt begutachten konnten. Das Hochladen der Musikclips ihres Sohnes führte sie weiter, die Fangemeinschaft wuchs und schliesslich entdeckte Scooter Braun Justins Videos. Braun verhalf ihm zum Karrierestart.

Er trägt sein braunes Haar etwas länger und verwuschelt und stellt Videos auf Youtube. Tausende Leute klicken seine Clips an oder verfolgen sein Tun auf Facebook. Nein, hier geht es nicht um Justin Biebers Anfänge. Es geht um die Geschichte eines 13-jährigen Schulbubs aus Perth, Schottland: Brendan MacFaden.

Der unscheinbare Junge vermag mit seiner Stimme Musikliebhaber und -produzenten gleichermassen zu begeistern. Grosse Labels wie Universal oder Atlantic machten ihm bereits Angebote - die Brendans Vater George bisher allerdings ausschlug: «Ich war damit nicht zufrieden. Die wollten ihn zum nächsten Justin Bieber machen. Wir wissen, wie gut und talentiert er ist, es geht uns nicht darum, dass er als Verschnitt eines Stars berühmt wird.»

Angefangen hat alles, als Brendan zwei Jahre alt war: Im Auto seiner Grossmutter lief Hank Williams «So Lonesome I Could Cry», was ihn traurig stimmte, wegen des «alten, einsamen Mannes, der singt». Als er schliesslich die CD bekam, lernte er jede Strophe des Liedes auswendig und sang es unentwegt. Zur Beerdigung der Grossmutter 2010 nahm Brendan das Stück sogar auf. Seither «saugt er die Musik auf wie ein Schwamm», erinnern sich die Familienmitglieder auf MacFarlanes Website. «Er hört immer und überall und alle Musik, die ihm in die Finger kommt. Er liebt sie einfach!» Vor allem von Country, Gospel und Blues ist Brendan angetan.

Deshalb fing er mit seinem Vater George und seinem Onkel Bizzy an, selbst Texte zu schreiben und Stücke zu komponieren. Nebenbei coverte er bekannte Stücke und stellte die Videos auf Youtube, wo er sich mittlerweile eine grosse Fangemeinde erfreut. 2011 veröffentlichte Brendan schliesslich sein Debütalbum «The Road». «Es fühlt sich besser an, meine eigenen Songs zu singen als diejenigen von anderen zu covern», sagt Brendan.

Mittlerweile geht Brendan nicht mehr zur Schule und wird bis auf weiteres von seinem Vater unterrichtet: Denn die beiden wollen in Amerika - in Florida und Nashville - Plattenfirmen treffen. «Se waren die einzigen, die Brendan nicht verändern wollten», sagt Vater George. Und auch wenn er den Vergleich von seinem Sohn und Justin Bieber nicht mag, dürften die Bieber-Frisur und die Begeisterung der Fans Brendan bei seinem Karrierestart nicht schaden.

ZUM VERGLEICH: SO STARTETE JUSTIN BIEBER DURCH:

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