Amy Winehouse (†) Obduktion ist durch - Tod gilt als «nicht verdächtig»

Woran die Soul-Diva Amy Winehouse gestorben ist, werden ihre Fans frühestens am Dienstag erfahren. Die Polizei gab am Montagnachmittag bekannt, dass nichts Verdächtiges in der Wohnung der Sängerin gefunden worden sei.

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Eine für Montagnachmittag angekündigte Obduktion sollte Aufschluss darüber geben, woran die seit Jahren mit Alkohol- und Drogenproblemen kämpfende Musikerin Amy Winehouse starb. Mit Ergebnissen wurde allerdings frühestens am Dienstag gerechnet. Bis Erkenntnisse aus der toxikologischen Untersuchung vorliegen, könnten Wochen vergehen. Die Autopsie sei vorgenommen und Proben zur weiteren Untersuchung entnommen worden, sagte Sharon Duff vom zuständigen Untersuchungsgericht. Diese sollen gemäss Duff unter anderem auf Giftstoffe getestet werden. Und: «Der Ort ihres Todes wurde von der Polizei untersucht und der Tod als nicht verdächtig eingestuft.» Die Todesursache bleibt allerdings bis zum Abend unbekannt, Ergebnisse werden in ca. zwei bis vier Wochen erwartet.

Winehouse' Familie hatte am Montag die Trauernden vor dem Haus der Verstorbenen im Londoner Stadtteil Camden besucht und sich für die Anteilnahme in aller Welt bedankt.
«Wir sind am Boden zerstört und ich bin sprachlos - aber danke, dass Ihr da seid», sagte Amys Vater Mitch Winehouse. Seit der Todesnachricht hatten sich vor dem Haus Fans versammelt und Blumen und Nachrichten niedergelegt. «Ich kann euch kaum beschreiben, was das für uns bedeutet - es macht das Ganze für uns wirklich leichter», sagte Mitch Winehouse. Amys Mutter Janis stand weinend an seiner Seite. Die Eltern hatten sich getrennt, als Amy neun Jahre alt war.

Aus aller Welt kamen über das Wochenende und am Montag Beileidsbekundungen, in denen immer wieder auf das herausragende Talent der Sängerin und Songschreiberin hingewiesen wurde.

Unterdessen wuchsen die Spekulationen, warum und unter welchen Umständen Winehouse gestorben sein könnte. Britische Medien zitierten am Montag einen Sprecher der Sängerin. Demnach habe sie den letzten Abend ihres Lebens mit einem Leibwächter vor dem Fernseher verbracht. Der Leibwächter habe am nächsten Tag gemerkt, dass mit Amy etwas nicht stimme und die Rettungskräfte alarmiert.

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