Die Todesursache konnte am Montag nicht ermittelt werden, trotzdem kann Amy Winehouse' Familie ihr Kind zu Grabe tragen. Die Beerdigung findet am Dienstag im kleinsten Kreis statt.
Amy Winehouse (†) Beerdigung ist heute - im Kreise der Familie
Testament: Ex geht leer aus
Das Vermögen von Amy Winehouse wird auf rund zehn Millionen Pfund geschätzt - davon soll ihr Ex-Mann, Blake Fielder-Civil, der zurzeit im Gefängnis sitzt, aber nichts bekommen. Die Sängerin habe ihn aus dem Testament genommen, berichtet «Daily Mail». Seine Mutter sagt: «Er ist am Boden zerstört, und von Amys Tod zu profitieren, wäre das letzte, woran er momentan denkt.»
Am Montagnachmittag besuchten Mitch und Janis Winehouse die trauernden Fans ihrer verstorbenen Tochter Amy, Abschied nehmen von ihr wollen sie aber ganz privat. Die Beerdigung findet bereits heute statt, wie die «DailyMail» berichtet. Amy Winehouse wird Golders Green (Nord-London) kremiert und im kleinsten Kreise bestattet, Zeit und Ort bleiben geheim. Der jüdische Glaube will, dass die Tote schnellstmöglich beerdigt wird, dies macht das zuständige Untersuchungsgericht jetzt möglich - auch wenn die Todesursache nach wie vor nicht bekannt ist.
Am Montag reisten Winehouse' engste Freunde nach London, darunter auch Kelly Osbourne, die am Boden zerstört ist: «Ich kann kaum atmen, weil ich so viel weine», schrieb sie auf Twitter. Und auch Amys Freund Reg Traviss, 35, meldet sich in der «Sun» zu Wort: «Ich kann nicht beschreiben, was ich durchmache», klagt er. Ebenfalls räumt er Spekulationen um einen möglichen Selbstmord der Sängerin aus dem Weg. Amy sei voller Leben gewesen in den Tagen vor ihrem Tod. Am Sonntag habe sie zu einer Hochzeit gehen wollen - «sie hat sich darauf gefreut und sogar noch Kleider herausgelegt».
Die von ihrer Drogen- und Alkoholsucht gebeutelte Amy Winehouse wurde am Samstagnachmittag tot in ihrer Wohnung in Camden aufgefunden, sie starb im Alter von 27 Jahren. Britische Medien zitierten am Montag einen Sprecher der Sängerin. Demnach habe sie den letzten Abend ihres Lebens mit einem Leibwächter vor dem Fernseher verbracht. Der Leibwächter habe am nächsten Tag gemerkt, dass mit Amy etwas nicht stimme und die Rettungskräfte alarmiert.
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