Mehrzad Marashi Er muss alte Bohlen-Hits singen

Der aktuelle «DSDS»-Gewinner Mehrzad Marashi bringt diese Woche sein erstes Album auf den Markt. Doch wider Erwarten finden sich darauf seichte englische Balladen statt deutsche Songs. Sogar einen Modern-Talking-Klassiker liess ihn Produzent Dieter Bohlen neu aufnehmen. Ist das der Weg zum grossen Erfolg?

Frontteaser Mehrzad

Mehrzad Marashi feierte mit seiner ersten Single «Don't Believe» erste Erfolge, bald folgt sein Debütalbum.
© Georgiew

Bereits vor Beginn seiner Karriere lag halb Deutschland dem 29-jährigen Mehrzad Marashi. Mit seine ersten Single «Don't Believe» erreichte der «DSDS»-Gewinner 2010 nach nur drei Wochen Goldstatus. Am 11. Juni erscheint sein lang erwartetes erstes Album «New Life». Doch die bereits abrufbaren Songausschnitte verheissen nichts Gutes: Statt der deutschen Balladen, mit denen er während «Deutschland sucht den Superstar» brillierte, beinhaltet es zwölf fast einheitlich klingende englische Songs. Unter ihnen auch eine Version des Modern-Talking-Klassikers «You're My Heart (You're My Soul)».


Via Amazon.de

 

Mehrzads Produzent Dieter Bohlen, der einst mit Thomas Anders die Band Modern Talking bildete, griff offenbar lieber zu Liedern aus seinem Archiv und liess Marashi gar seine eigenen alten Hits neu aufnehmen.

Der viel gelobte «DSDS»-Gewinner muss wegen knallharter Verträge mit «RTL» seine Musik mit Dieter Bohlen produzieren. Und somit auch die vorgeschriebenen Songs trällern. Fraglich bleibt, ob Marashi so seinen Traum vom musikalischen Erfolg leben kann oder ob er wie seine sechs Vorgänger mehr oder weniger in der Versenkung verschwindet. Ein kleiner Hoffnungsschimmer auf die grosse Musikkarriere bleibt, denn Marashi steht durch die Vorbestellungen seines Albums bei Amazon.de bereits auf Platz 66 der Musikcharts.

Kommentar hinzufügen

Felder, die mit einem * gekennzeichnet sind, müssen ausgefüllt werden
SI online behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren, insbesondere wenn sie rassistische oder persönlichkeitsverletzende Aussagen enthalten.

Kommentare

Gast
16. Juni 2010 - 12:15

Wider erwarten seichte englische Balladen? Es war ja klar, dass Bohlen Mehrzads erstes Album produzieren würde, und daher war der Stil des Albums absolut absehbar. Bohlen ist zweifelsohne ein technisch absolut versierter Produzent; leider lassen sich seine wirklich guten, eigenen und nicht abgekupferten Kompositionen an einer Hand abzählen und sind lange her. "You're My Heart, You're My Soul" gehört zu diesen Songs, und ich finde, dass gerade Mehrzads Coverversion der einzig wirklich starke Song auf dem Album ist. Der Rest ist ein Mix aus abgekupfertem Recyclingsound, Songs wie "Roodie Roodie" oder "Saturday Night" klingen zwar toll, sind aber regelrechte Medleys aus zusammengeklauten Songteilen. Schade, dass Bohlen keine wirklichen Ideen mehr hat, seine Zeit scheint definitiv vorbei zu sein, und Mehrzad wird mit diesem Sound nicht wirklich ernst genommen werden. Leider wird er nach diesem ersten Album wohl den Stempel des seichten Bohlensounds nicht mehr so leicht loskriegen und damit ist seine Karriere wohl zu Ende, bevor sie richtig begonnen hat. Was solls, schon bald wird der nächste "Superstar" gekürt und das Spielchen, an dem vorallem RTL verdient, beginnt von neuem...

 
 

Anzeige

Video

Show, Musik und Stars: Film ab!

SI online zeigt Ihnen laufend die besten Clips aus der Glamour-Welt.

SI Online Feeds

Social Teaser Facebook Icon Twitter Icon RSS Icon

Advertorial

 

Mister Schweiz 2012

Die Porträts der Kandidaten

Diese 14 Herren haben ein Ziel: Am 26. August Mister Schweiz 2012 werden. Wer sie sind, wen sie lieben und worauf sie abfahren – SI online stellt Ihnen die Kandidaten in einem Porträt vor.

Frauenprobleme - das twittert die Welt

Schnappschuss

Frisch geknipst

Schön, schräg, schrill: Sehen Sie hier, welche Bilder der SI-online-Redaktion aufgefallen sind - täglich neu.

Power mit Beatrice

So ernähren Sie sich gesund

Spannende Tipps von SI-Fitnesscoach Beatrice Bolliger zum Thema Ernährung - zum Downloaden.

Frank A. Meyer und Marc Walder

Auf einen Espresso

Fragen und Meinungen zu den Themen der Woche:

Frank A. Meyer und Marc Walder über Schwächlinge und schwache Richter.