Fantasy-Serie knackt Trophäen-Rekord «Game of Thrones» räumt bei den Emmys ab

Julia Louis-Dreyfus gewann zwar einen Emmy, trotzdem ist sie in Trauer. An der Verleihung in Los Angeles verkündete sie, dass ihr Vater erst vor zwei Tagen gestorben ist. 
Emmys 2016 Game of Thrones
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Abräumer des Abends: die «Game of Thrones»-Crew.

«And the Emmy goes to: Game of Thrones!» Dieser Satz war am Sonntagabend an der Verleihung des wichtigsten Fernsehpreises mehrmals zu hören. Die Fantasy-Serie gewann nicht nur den Hauptpreis in der Kategorie «Bestes Drama», insgesamt heimste die Serie zwölf Trophäen ein. Das sind total 38 Emmys für «Game of Thrones» - absoluter Rekord für eine TV-Serie!

Einziger Wermutstropfen: Insgesamt waren fünf Schauspieler in der Kategorie «Bester Nebendarsteller» bzw. «Beste Nebendarstellerin» nominiert - doch alle gingen leer aus. 

Doch es gab auch noch andere Abräumer. Die HBO-Politsatire «Veep» siegte als beste Comedyserie. Deren Hauptdarstellerin Julia Louis-Dreyfus, 55, gewann auch als beste weibliche Hauptrolle in einer Comedyserie. Sie spielt in der Serie die überforderte Präsidentin Selena Meyer. Ihren Preis widmete sie ihrem erst vor zwei Tagen verstorbenen Vater.

Emmys 2016 Game of Thrones Julia Louis-Dreyfus
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Gewann für die «beste Serie» und als «beste Hauptdarstellerin»: Julia Louis Dreyfus.

Rami Malek hackt sich zum Emmy

Für seine Rolle als transsexueller Familienvater auf dem Weg zur Frau in «Transparent» gewann wie schon letztes Jahr Jeffrey Tambor den Preis als bester männlicher Part in einer Comedy.

Emmys 2016 Game of Thrones Rami Malek
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In «Mr. Robot» spielt er einen Hacker: Rami Malek.

Für frischen Wind sorgten die Juroren dagegen in den Darstellerkategorien für Dramaserien: Bei den Männern gewann Rami Malek für seine Rolle als Hacker Elliot Aldersson in der beim Streamingdienst von Amazon laufenden Thrillerserie «Mr. Robot». Tatiana Maslany siegte für ihre Mehrfachrolle im Klon-Thriller «Orphan Black».

Kein Preis für Heidi Klum

In den Miniserien-Kategorien gab es einen Preisregen für die fiktive Aufbereitung des Mordprozesses um den Footballer O.J. Simpson. Die zehnteilige Reihe «The People v. O.J. Simpson» gewann nicht nur den Preis als herausragende Miniserie. Sarah Paulson und Cortney B. Vance siegten auch als beste Hauptrollen. Sterling K. Brown wurde als bester Nebendarsteller in einer Miniserie ausgezeichnet. Zusammen mit den bereits im Laufe der Woche vergebenen Kreativ-Awards kommt die Serie auf neun Preise - Rang zwei hinter «Game of Thrones».

Bei den showorientieren Kategorien war «Grease: Live» in diesem Jahr der grosse Sieger mit fünf Auszeichnungen. In der Kategorie beste Realityshow heimste «The Voice» den Sieg ein - Heidi Klum, 43, ging mit ihrem «Project Runway» leer aus. 

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