Scooter Zu laut: Die Band spielt nie mehr in der Schweiz

Die hiesigen Lärmschutzbestimmungen gehen Scooter gegen den Strich. Und weil H.P. Baxxter & Co. Angst davor haben, bei einer Übertretung ins Gefängnis zu wandern, haben sie beschlossen: Lieber verzichten sie ganz auf Schweizer Auftritte.
© Dukas Hat keinen Bock mehr auf die Schweiz: H.P. Baxxter von Scooter.

Laut, lauter, Scooter. Ein Konzert der deutschen Techno-Combo («Hyper, Hyper!») ist nichts für schwache Ohren. In der Schweiz jedoch dürfen H.P. Baxxter, Rick J. Jordan und Michael Simon ihre Lautstärkeregler nicht mehr voll aufdrehen. Deshalb haben sie beschlossen, künftig gar nicht mehr vor helvetischen Fans aufzutreten, berichtet Bild.de. «Die Lärmschutzbestimmungen dort sind so hart, dass unsere Musik nicht mehr wirkt», so Baxxter gegenüber dem Internetportal. «Unsere Musik wird erst laut zum Hörerlebnis. Leise macht das überhaupt keinen Sinn!»

Wenn sie in der Schweiz über 93 Dezibel seien, gelte das «als Körperverletzung», empört sich der Frontmann weiter. Und «bei Verurteilung kann sogar eine Gefängnissstrafe drohen». Das will die erfolgreiche Band, die in ihrer Karriere bereits mehr als 30 Millionen Tonträger verkauft hat, nicht riskieren.

Immerhin, ein Abschiedskonzert soll's noch geben. Am 3. April 2012 ist Scooter im Zürcher Komplex 457 zu Gast - dank Sondergenehmigung.

 

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