Mehrzad Marashi macht sich selbstständig. Der diesjährige «DSDS»-Gewinner trennt sich von seinem Produzenten Dieter Bohlen. Singen will Marashi weiterhin - aber nur noch seine eigenen, deutschen Songs.
Mehrzad Marashi Ohne Bohlen zum Erfolg
Album-Flop, Tour-Absage und jetzt die Trennung von Dieter Bohlen: Mehrzad Marashis, 29, Karriere verläuft seit seinem Sieg bei «Deutschland sucht den Superstar» nicht so, wie zu Beginn erwartet. Nach vier Monaten zog der Gewinner eine Bilanz - und die darausfolgenden Konsequenzen. Er wolle ohne Bohlen Nummer-Eins-Hits machen, meint Marashi zu Bild.de. Darum reichte er seine Kündigung ein. Als Musiker will Marashi weiter tätig sein. Dabei setzt er auf ein altbewährtes Rezept: «Ich bin dabei, deutsche Texte zu schreiben und arbeite an einem deutschen Album.»
Während der Castingshow überzeugte Mehrzad Woche für Woche mit seinen Interpretationen von deutschen Songs, die ihm nicht zuletzt zu seinem «DSDS»-Sieg verhalfen. Sein Gewinner- Album «New Life» und aufoktroyierte Remake-Titel wie «You're My Heart, You're My Soul» passten so gar nicht in dieses Schema, die Fan-Gemeinde schmälerte sich.
Die falsche Sprach- und Musikstil-Wahl ist für Bohlen selbst allerdings nicht die Quelle des Unheils, wie er gegenüber Bild.de sagt: «Er kommt anscheinend nicht beim Publikum an.» Als Produzent habe er seinem Schützling zu einem Hit («Don't Believe») verholfen und Mark Medlock zur Seite gestellt, mehr könne er nicht machen. «Vielleicht hat Mehrzad das Gefühl, dass er besser weiss, wie es funktioniert», meint Bohlen gelassen. «Ich wünsche ihm viel Erfolg dabei.»
Weitere Artikel




















Kommentare
eller
20. August 2010 - 20:46
Ohne Bohlen zum Erfolg
ja ne is klar er hat es 16 jahre nicht geschafft er wird es diesmal auch nicht schaffen .
er sollte besser ein beruf lernen und arbeiten gehen damit er seine familie was zum essen auf dem tisch stellen kann.
aber ich glaube eh das er in 1 jahr wieder hartz 4 bekommt
DanielaBress
20. August 2010 - 20:16
Auch wenn ich persönlich Herrn Marashi nicht sehr sympathisch finde,kann ich ihn zu diesem Entschluß nur beglückwünschen.
Betrachtet man die letzten sieben Staffeln DSDS einmal objektiv im Vergleich zu American Idol,dann stellt man unweigerlich fest,daß nicht ein Sieger nennenswerte Erfolge durch Herrn Bohlens Feder im Musikbuisness vorzuweisen hat.
Einen gelegentlichen nationalen "Sommerhit" wird doch wohl niemand ernsthaft mit den unzähligen Grammys,MTV Awards,CMA Awards,der Mitgliedschaft in der "Grand Ole Opry",den über Jahre millionenfach verkauften Alben,den internationalen Erfolgen,den Duetten mit Weltstars wie Dolly Parton oder Vince Gill,etc. einer Carrie Underwood (American Idol Gewinnerin 2005) oder den Chartrekorden (Album über zwei Jahre in den US-Charts/von 97 auf 1(nur Britney Spears war einmal erfolgreicher)) ,den Grammys,MTV Awards,CMA Awards,internationalen Erfolgen bis nach Asien und Europa seit nunmehr 8Jahren,Duetten mit Reba MacIntire,Dolly Parton,etc. einer Kelly Clarkson (American Idol Gewinnerin 2002) vergleichen wollen !
Wenn man die Arbeit seiner amerikanischen Kollegen so betrachtet,fragt man sich schon,weshalb Herr Bohlen in den Medien immernoch als Erfolgsproduzent betitelt wird.Inzwischen mutiert er doch wohl eher zur nationalen Witzfigur,die sich vor den Bertelsmann-Karren spannen ließ und sich noch gelegentlich im Ruhm vergangener Zeiten (1985:Modern Talking,international erfolgreich)sonnt.