Patrick Schwarzenegger Arnies Sohn - der Anti-«Terminator»

Er ist das dritte von vier Kindern von Arnold Schwarzenegger und Maria Shriver: Patrick Schwarzenegger ist trotz seiner Herkunft am Boden geblieben und untersützt mit 17 Jahren bereits die schlechter Gestellten dieser Welt. Ein Porträt des Jungen, der sich fortan nur noch Shriver statt Schwarzenegger nennen will.

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«Ich freue mich über all eure Nachrichten. Das sind nur kleine Verkehrshindernisse, die uns da im Weg stehen. Gott sei Dank besitzen wir alle Hummer, damit wir sie einfach überfahren können. Es wird alles gut werden», schrieb Arnold Schwarzeneggers Sohn Patrick kurz nach Bekanntwerden der Trennung seiner Eltern. Doch damals ahnte er noch nicht, welches Doppelleben sein Vater während all der Jahre geführt hatte. Jetzt änderte er seinen Nachnamen auf Shriver - den seiner Mutter Maria, 53.

Dem 17-Jährigen scheinen Ehrlichkeit und die Einhaltung von Prinzipien wichtig zu sein. Er entspricht auch so gar nicht dem Bild, den man von einem Sohn prominenter Eltern haben könnte. Mit 15 gründete er bereits seine eigene Firma «Project360», ein bereits nach zwei Jahren profitables und für wohltätige Zwecke gestartetes Kleider-Unternehmen. Zehn Prozent der Einnahmen spendet «Project360» - zum Beispiel Organisationen, die sich für die Alzheimer-Forschung und Entwicklung gegen Krebs unter Kindern einsetzen. Dem amerikanischen Magazin «Detail» erzählt er von seinen Beweggründen: «Meine Grossmutter sagte mir immer: ‹Wenn du einen Scheck erhältst, dann legst du einen Teil für deine Vorsorge zurück, den anderen Teil gibst du an Charity-Organisationen weiter.»

Die Grosseltern - mütterlicherseits - sind es auch, die Patrick geprägt haben. Seine Oma Eunice Kennedy Shriver gründete «Special Olympics», eine Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung. Und sein Opa leitete die Gründung des Friedenscorps, einer unabhängigen US-Behörde, die zwischen Amerikanern und Nicht-Amerikanern im Ausland vermitteln soll. Den Moment, als sein Grossvater starb und Hunderte ihm die letzte Ehre erwiesen, empfand Patrick als «lebensveränderndes Ereignis».

Von der Seite seines Vater hat Patrick den unternehmerischen Gedanken mit auf den Weg bekommen. «Ich stehe gerade zwischen zwei Stühlen. Meine Mutter brachte mir die Idee bei, Gutes zu tun. Aber ich will auch in die Fussstapfen meines Vaters treten.» Die Politik zählt allerdings nicht zu Patricks Vorlieben. «Meine Mutter sagte mir immer, wie schwer es ist, in einer politischen Familie aufzuwachsen.» Auch Arnold sprach - bevor seine Affären ans Licht kamen - über den Schaden, den sein Gouverneurs-Job seiner Familie zugefügt habe. Patrick: «Wir haben ihm oft gesagt, dass wir seine Arbeit hassen.» Nachdem Arnold seinen Posten aufgegeben hatte, war er stattdessen den ganzen Tag daheim oder sie gingen zusammen essen oder fuhren Velo.

Aber auch diese Zeiten sind vorerst vorüber. Patrick hat mit der Änderung seines Nachnamens ein Zeichen gesetzt. Schliesslich braucht seine Mutter Maria jetzt jede Unterstützung. Ihre Kinder spenden ihr Trost, um über die Demütigungen der letzten Tage hinwegzukommen.

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