Janosch Nietlispach ganz privat So wohnt und lebt der Bachelor

Mögen die Spiele beginnen! Ab dem 10. Oktober verteilt Bachelor Janosch Nietlispach Rosen. Auch neben dem TV teilt er gerne mal aus - rein beruflich. Die «Schweizer Illustrierte» hat ihn zu Hause besucht.

Janosch Nietlispach nimmt gleich zu Beginn die Verteidigungsposition ein. Der 28-Jährige weiss, dass ein TV-Format wie «Der Bachelor» belächelt wird. Und er weiss, dass er einige Klischees erfüllt: gestählte Muskeln, hartes Training - und er schlägt auch mal ordentlich um sich. Nicht nur verbal. Das gehört allerdings zu Janoschs Beruf. Der neue Bachelor ist Mitbesitzer von zwei Crossfit-Studios in Hünenberg ZG und in Luzern sowie Profi-KickboxerDer Sport ist sein Leben. Als er sich das Knie verletzte, war der gelernte Polygraf gezwungen, seine Tage am Computer zu verbringen. «Eine schwere Zeit für mich.» Just in dieser Zeit kam die Anfrage des TV-Senders 3+, ob er Lust hätte, beim mittlerweile kultigen Reality-Format «Der Bachelor» dabei zu sein.

Janosch musste nicht lange überlegen: «Mit der Zusage hatte ich wieder ein Ziel vor Augen. Das hatte mir gefehlt.» Eine Zusage also aus lauter Langeweile? Oder um seine Crossfit-Studios bekannt zu machen? Mitnichten, sagt Janosch. «In erster Linie hat mich das Abenteuer gereizt. Und ehrlich: Welchem Mann gefällt es nicht, 21 Frauen kennenzulernen?», so der neue Bachelor, der zuvor neun Monate lang Single war.

Einer war von dem Vorhaben von Anfang an begeistert: Janoschs Bruder Ramon, 29. «Er ist selbstbewusst genug, um auch mit negativen Reaktionen umzugehen», sagt der Koch, in dessen Restaurant Janosch fast täglich isst. Die Mutter der beiden war ein bisschen schwerer zu überzeugen. «Sie war anfangs eher zurückhaltend», erzählt Janosch. «Aber mittlerweile steht sie voll hinter mir.» Das ist ihm wichtig, zumal seine Mama eine seiner engsten Bezugspersonen ist. Der Suizid seines Vaters vor fünfzehn Jahren hat die Familie - zu der mittlerweile auch Janoschs Stiefvater gehört - noch enger zusammengeschweisst. Ob seine Liebsten die Auserwählte, die am TV-Bildschirm die letzte Rose erhalten wird, bereits kennengelernt haben? Die Dreharbeiten in Thailand, Dubai und Oman sind abgeschlossen, Janosch und die Mädchen seit Längerem zurück in der Schweiz. «Meine Mutter nicht. Ich bin gespannt, ob sie herausfindet, für wen ich mich entschieden habe.»

Ramon, der seinen Bruder beim Dreh besuchte, kennt die Dame - und findet sie fast so toll wie der Bachelor selbst: «Sie ist zu hundert Prozent die richtige Wahl!» Ja, er habe sich «definitiv verliebt», sagt Janosch. Seit dem Ende der Dreharbeiten darf er seine Favoritin nur heimlich sehen. «Das finde ich spannend.» Sie sei «unglaublich, noch cooler, als ich gedacht habe». Will heissen: «Tolerant, humorvoll, offen und ein bisschen verrückt. Das muss man sein, wenn man bei so einem Format mitmacht.» Er muss es wissen. Wie gut der Kickbox-Profi austeilen (nicht nur Rosen) und einstecken kann und ob er dort eher angreift statt verteidigt, wird sich im TV-«Rosenkrieg» in den nächsten Wochen zeigen.

«Der Bachelor»: Ab Montag, 10.10., 20.15 Uhr bei 3+

Im Dossier: Alles über Janosch und seine 21 Single-Damen