Büne Huber im grossen Interview Sein neues Leben als Papi und Hausmann

Nochmals Vater mit 54! Büne Huber von Patent Ochsner spricht mit der «Schweizer Illustrierten» über die baldige Geburt seines dritten Kindes und sein Familienleben.
Büne Huber Kind mit neuer Freundin Interview
© Geri Born

Mundartrocker Büne Huber entspannt nach einem Konzert von Patent Ochsner im Tessin bei einem Freund.

Erst im letzten September kam Sohn Max zur Welt. Jetzt, ein Jahr später, ist es schon wieder so weit: Büne Huber ist erneut im Babyglück, bald kommt sein drittes Kind - mit 54 Jahren! Wenn er einmal stirbt, werden seine Kinder noch jung sein. «Das beschäftigt mich», sagt der Mundart-Musiker von Patent Ochsner im grossen Interview mit der «Schweizer Illustrierten», «und das verändert meinen Lebensstil.»

Er achte heute mehr auf seine Gesundheit. Und gehe sorgfältiger mit der Zeit um. «Ich habe früher exzessiver, atemloser gearbeitet, ohne Punkt und Komma, Tag und Nacht, die Rhythmen waren mir egal. Hab zu viel getrunken, zu viel gegessen. Zu viel mit Drogen experimentiert.» Inzwischen ist Büne ein seriöser Familienvater. Zumindest so seriös, «wie es irgendwie noch lebbar ist». Ab und zu trinke er gerne noch Wein, seine letzte Tournee habe er aber alkoholfrei über die Runde gebracht. «Bei mir ist es so, dass ich eine Flasche, ist sie mal geöffnet, immer leer trinke.»

Seinen Alltag dominiert sein elfmonatiges Kind. Von acht bis eins arbeitet Büne Huber jeweils in seinem Atelier, schreibt, malt und komponiert. Nach dem Zmittag ist dann Familienzeit. «Meine Frau verlässt das Haus, und ich tolle mit dem Buben rum», erzählt er. «Die meisten Nachmittage verbringen wir zusammen. Ziehen um die Häuser und begutachten die Welt.»

Büne Huber über seine Depression nach der Trennung von seiner Frau, über «Pussy-Fussball» und Existenzängste: Das ganze Interview in der neuen «Schweizer Illustrierten» Nr. 36 - ab 9. September Kiosk, auf Ihrem iPad oder im ePaper.

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