«Mein Söhnchen ist ein Kind Gottes» Darbellay-Kindsmutter schrieb Mama-Blog

CVP-Politiker Christophe Darbellay wurde Anfang September wieder Vater. Nach einem Seitensprung. Die «Schweizer Illustrierte» bringt exklusive Auszüge aus dem Schwangerschafts-Tagebuch der Kindsmutter.
Christophe Darbellay Papa nach Hochzeit und Parlament (Kinder)
© Keystone

Christoph Darbellay kommt aus Martigny VS.

Die Geschichte verblüffte so manchen beim Wochenend-Brunch. Christophe Darbellay, 45, hat seine Frau betrogen. Aus dem Seitensprung ist ein Kind entstanden - der Sohn des CVP-Parteichefs kam Anfang September zur Welt. «Es war für mich ausserordentlich schwierig, gegenüber meiner Ehefrau einzugestehen, was sich ereignet hat», sagte er dem «SonntagsBlick». Mit ihr hat der Familienpolitiker drei Kinder.

Wer die Kindsmutter des jüngsten Sprosses ist, soll geheim bleiben. Die «Schweizer Illustrierte» rollt in der aktuellen Ausgabe den Fall nochmal auf - und hat die Frau, die Darbellays viertes Kind zur Welt gebracht hat, kontaktiert. Man möge ihre Privatsphäre respektieren, bittet sie via Anwältin. Während ihrer Schwangerschaft schrieb sie allerdings in einem Blog über ihr Befinden. Offenbar musste sie sich die letzten Wochen bis zur Geburt schonen. «Für die nächsten Wochen wird das Sofa mein bester Freund sein. Nun, das ist mir egal. Der Kleine und ich, uns geht es gut. Wir haben Medikamente, Essen, sauberes Wasser, iTunes, eine wunderschöne Aussicht, eine Familie, die uns Liebe und Gebete schickt. Den meisten Frauen auf der Welt geht es nicht so gut», schrieb sie im August.

Ihr Sohn sei «ein Kind Gottes», notierte sie und bat die Leser um Gebete. Kurz vor Geburtstermin im September folgte ein Eintrag zur Zukunft des Jungen: «Das Beste, was ich dir mitgeben kann, ist der Glaube an eine höhere Macht. Wir leben in einer grossen Welt - du bist hier, weil du ein Wunder bist. Der Glaube wird dir helfen, bedingungslose Dankbarkeit, Barmherzigkeit, Gnade und Menschlichkeit zu zeigen.»

Der Fall Darbellay und die Auszüge aus dem Schwangerschafts-Tagebuch - in der «Schweizer Illustrierten» Nr. 37 ab 16. September Kiosk, auf Ihrem iPad oder im WebReader.

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