Der Bachelor über Politik, Extensions und seine Mondsucht Janosch Nietlispach im grossen Interview

Dieser Typ ist so gerade wie sein linker Haken: TV-Bachelor Janosch Nietlispach, 27, steht im Interview mit SI online Red und Antwort. Und verrät, warum er keinen Alkohol trinkt, was ihm bei einer Frau sofort auffällt und wieso er nicht abstimmen geht.

SI online: Janosch Nietlispach, sind Sie vergeben?
Janosch Nietlispach: Ja, wirklich! Auch wenn ich es nie für möglich gehalten hätte, ja!

Warum machen Sie bei «Der Bachelor» mit?
Ich wollte etwas anderes erleben. Der typische Alltag hat mir noch nie entsprochen und auch wenn ich schon viel gemacht habe in meinem Leben, irgendwann rutscht man in eine Routine.

Also gehts gar nicht um die grosse Liebe.
Als ich unterschrieben habe, habe ich mir etwas vorgenommen: Allen Frauen die gleiche Chance zu geben, das habe ich gemacht... Mit Erfolg. Ich wollte die Situation in Thailand nutzen, um eine Frau auch auf meinen Alltag vorzubereiten.

Was ist denn speziell an Ihrem Alltag?
Als Selbstständiger könnte ich 24/7 arbeiten. Dann bin ich auch noch Kickbox-Profi, trainiere viel am Abend. Da brauche ich eine Frau, die entweder ebenfalls sehr sportlich ist oder die einfach auch ihr eigenes Leben hat und kein Problem damit, wenn man zum Beispiel erst abends um 22 Uhr essen kann.

Lassen Sie mich raten: Sie muss also auch Poulet und Reis mögen...
Nein, ich lebe relativ normal. Es darf auch mal ein Burger oder eine Pizza sein.

Und ein Feierabendbier?
Nein. Ich bin sehr perfektionistisch, gebe viel für den Sport und mit einem feuchtfröhlichen Abend kann man sehr viel kaputt machen.

Was ist Ihnen sonst noch wichtig bei einer Frau?
Es sollte von Anfang an matchen. Wenn man von Beginn an schon viel arbeiten muss oder Spielchen laufen, dann wird es anstrengend. Ein gewisser Zauber soll sein. Und da ich sehr powervoll und viel unterwegs bin, ist es schön, wenn sie ein Ruhepol neben mir ist.

Was turnt Sie ab?
Extensions! Ich stehe extrem auf schöne Haare und sehe sofort, wenn eine Frau auch nur die Spitzen geschnitten hat.

Klingt nach einem Fetisch!
(lacht) Nein, aber ich bin einfach ein aufmerksamer Mensch.

Wie lange waren Sie Single?
Seit etwa neun Monaten. Ich habe eine On-off-Beziehung hinter mir, in der wir uns gegenseitig kaputt gemacht haben. Aber ich hatte auch schon eine sechsjährige Beziehung.

Sind Sie denn ein Beziehungstyp?
Ganz sicher. Ich habe mein Single-Leben schon auch genossen, aber es ist auch anstrengend.

Wie stehts mit Hochzeit und Kindern?
Natürlich ist der Traum von einer Familie und einem kleinen Janosch da. Und eigentlich wollte ich immer jung Vater werden. Mittlerweile nehme ich mir aber gerne noch einen Moment, bis es so weit ist.

Beschreiben Sie sich in drei Worten.
Fair, loyal - wenn ich jemanden in mein Herz geschlossen habe, tue ich alles für diese Person - und energiegeladen.

Und ihre Macken?
Ich bin mondsüchtig. Bei Vollmond mutiere ich sozusagen zum Werwolf, schon seit ich ein Kind war. Mein nahes Umfeld hat einen Mondkalender und drei Tage vorher geht jeweils eine Warnung per E-Mail raus.

Ihre Vorgänger haben im TV gerne mal mit Halbwissen unterhalten. Sind Sie vielleicht der erste Bachelor, der politisch aktiv ist?
Oh nein, die Politik-Frage! Ganz ehrlich, ich gehe nicht mal abstimmen, die machen doch sowieso, was sie wollen. Ich konzentriere mich lieber auf mich.

Immerhin sind Sie ehrlich!
Wissen Sie warum? Meine Mutter hat uns zwei wilden Buben erzogen und immer gesagt, es gebe Straffreiheit, wenn wir ihr sagen, was wir Dummes angestellt haben. So haben wir Ehrlichkeit gelernt. Wir mussten nie etwas verheimlichen.

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