Kerstin Cook An der Fasnacht verwandelt sie sich in Miss Monster

Zahlreiche Ungeheuer geisterten an der Luzerner Fasnacht herum. Unter ihnen: Kerstin Cook. Die Miss Schweiz 2010 genoss es, im Getümmel einmal «grusig» und unerkannt zu sein - als Todespriesterin!

Prinzessin? Langweilig. Ein Todespriester musste es sein! Das diesjährige Fasnachtskostüm von Miss Schweiz 2010, Kerstin Cook, war richtig gruselig. «Ich muss nicht immer schön sein. Es geht ja darum, die Wintergeister zu vertreiben», sagt die 23-Jährige gegenüber der «Schweizer Illustrierten». 

Biene Maja, Pilotin, Piratin oder Soldatin - Fasnachts-Fan Kerstin hat schon viele Kostüme getragen. Das Problem: Ihre Fans erkennen sie trotz Verkleidung. Und dann ists vorbei mit dem närrischen Treiben. Aber deshalb auf die Fasnacht verzichten? «Sicher nicht. Als Luzernerin ist mir diese Tradition wichtig.» Und dafür kehrte sie auch extra nach Hause zurück. Als Model reist Cook momentan in Europa umher, hat öfters Aufträge in London und Hamburg. «Ich könnte mir vorstellen, nach London zu ziehen», sagt sie. «Dort fühle ich mich heimisch.» Aber auch eine gemeinsame Wohnung mit Freund Silvan, 22, ist nicht ausgeschlossen. Immerhin sind sie seit sieben Jahren ein Paar. «Aber das eilt alles nicht.» Zuerst wird Fasnacht gefeiert.

Dieses Jahr brauchte Kerstin nicht zu befürchten, erkannt zu werden. Maskenbilderin Petra Büchli, 28, kreierte für sie das perfekte Kostüm - zwei Wochen brauchte die Schwester von Kerstins Freund Silvan allein für die Maske. Zudem war sie nicht der einzige Todespriester: Gleich drei trieben in Luzern ihr Unwesen.

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