Anna Rossinelli Ihre Tipps für die «ESC»-Kandidaten

Sie muss es wissen. Im letzten Jahr gewann Anna Rossinelli die Vorausscheidung und durfte die Schweiz am «Eurovision Song Contest» in Düsseldorf vertreten. SI online verrät die Sängerin ihr Erfolgsgeheimnis. Und weshalb sie bei den aktuellen Kandidaten noch keinen Favoriten hat.
© RDB/Blick/Adrian Bretscher Punktete mit natürlichem und authentischem Auftreten: «ESC»-Teilnehmerin Anna Rossinelli.

14 unterschiedliche Schweizer Acts - von Emel über Fabienne Louves bis hin zu Lys Assia - haben ein Ziel: die Vorausscheidung für sich zu gewinnen und damit das Ticket an den «Eurovision Song Contest» in Aserbaidschan zu lösen. Am 10. Dezember werden sie ihr Können in einer Live-Show unter Beweis stellen und das Publikum über ihr Glück oder Unglück entscheiden lassen.

Ganz entspannt wird Anna Rossinelli, 24, die TV-Sendung verfolgen können. Wonach die Finalisten streben, hat sie längst erreicht: 2010 siegte die Baslerin mit ihrer Band in der Entscheidungsshow und durfte für die Schweiz an den «ESC» in Düsseldorf reisen. Was war ihr Erfolgsrezept? Natürlichkeit und Authentizität seien wohl ausschlaggebend gewesen, mutmasst die Sängerin gegenüber SI online. Mit «falsch singen und sich verstellen» hätten sie es wohl nicht so weit geschafft. Und Bandkollege Georg fügt augenzwinkernd an: «Aber alle anderen Geheimzutaten können wir leider nicht verraten.»

Dafür eine wertvolle Vorsichtsmassnahme: «Vorab den Bandnamen schützen lassen!», rät Anna Rossinelli. «Die Internet-Domain mit dem Namen ‹Anna Rossinelli› war nämlich gleich nach unserem Sieg in der Vorausscheidung besetzt worden.» Deshalb laute ihre Website nun annarossinellimusic.com.

Obwohl die Band einige der diesjährigen Schweizer Kandidaten bereits persönlich kennt, hat sie noch keinen Favoriten für den Sieg. Erst müsse sie die Acts auf der Bühne sehen, erklärt Anna Rossinelli: «Für uns ist ein Interpret erst überzeugend, wenn wir ihn live gehört haben.»

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