Elite Model Look 2011 Interview: Julia und Lejla blicken zurück

Der renommierteste Nachwuchsmodel-Contest geht in die nächste Runde. Wer am 25. August den «Elite Model Look 2011» gewinnen möchte, kann sich am Mittwoch, 22. März neu im Live-Casting bewerben! Die Siegerinnen von 2009 und 2010, Julia Saner und Lejla Hodzic, sprachen mit SI online über ihre Teilnahme, Schönheit und ihr schlimmstes Model-Erlebnis.

SI online: Für den diesjährigen Elite-Model-Look können sich Mädchen erstmals an einem Casting bewerben. Sie mussten noch schriftlich anklopfen. Weshalb haben Sie sich damals entschieden teilzunehmen?
Julia Saner:
Ich wusste noch nicht, was ich nach dem Gymnasiumabschluss machen wollte. Vermehrt sprachen mich Freunde und Bekannte aufs Modeln an, da dachte ich: «Zu verlieren hab ich ja nichts.» Fotos aber hatte dann mein Onkel der Agentur geschickt - daraufhin wurde ich eingeladen.
Lejla Hodzic: Meine Freunde und Familie haben schonen einen Einfluss auf mich gehabt. Sie meinten öfters, dass ich es doch einmal versuchen soll. So entschied ich mich 2010 für die Teilnahme.

Ihre grösste Angst damals?
JS: Angst hatte ich nie. Es war für mich bereits eine riesige Freude, unter den 12 ausgewählten Kandidatinnen zu sein - auch ohne Gewinn wäre dieses Erlebnis eine tolle Erfahrung gewesen. 
LH: Schwierig zu sagen, ich denke, damals war mir nicht wirklich bewusst, was für eine Chance einem geboten wird. Ich sah alles etwas anders als ich es jetzt sehe.


Mittlerweile kennen Sie sich im Modelbusiness aus. Was muss ein Mädchen mitbringen, um Erfolg zu haben?

JS: Neben einem schönen Aussehen (Grösse und Körpermasse) Disziplin, Geduld, Ausdauer, Pünktlichkeit, Freundlichkeit und Ausstrahlung.
LH: Dazu sollten die Mädchen ein modernes, zeitgerechtes Gesicht haben.

Worauf muss sich ein zukünftiges Model gefasst machen?
JS: Auf ein hartes Stück Arbeit. Nach dem Gewinn geht's erst richtig los. Dann muss sich die Siegerin auch im internationalen Business einen Namen machen. Das kann Jahre dauern und verlangt viel Verzicht.
LH: Dass nicht alles, was glänzt, auch Gold ist. Damit meine ich, dass dieses Business sehr harte Arbeit ist und man sich selber vor Augen führen muss, dass die Karriere nicht gleich von null auf hundert gehen kann.

Was war das Schlimmste, was Ihnen jemals beim Modeln passiert ist?
JS: An der Fashion-Week in Paris bin ich an einer Location aufgetaucht, wo zwar auch eine Show stattfand, jedoch war ich für diese bereits am Casting abgeblitzt worden - die machten grosse Augen als sie mich dann doch sahen.
LH: Da habe ich noch nie eine wirklich schlimme Erfahrung machen müssen.

Die Castings finden am Mittwoch, 23. März, von 14 bis 18 Uhr und am Samstag, 9. April, von 13 bis 17 Uhr im «Jelmoli» in Zürich statt. Anmeldeschluss für schriftliche Bewerbungen ist der 15. Mai. Alle Informationen über den Contest finden Sie unter www.elitemodellook.ch.

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