Gab es einen Stimmen-Bschiss? Marc Amacher verpasst den Sieg bei «TVOG»

Am Sonntagabend flimmerte das Finale von «The Voice of Germany» über die Bildschirme. Der Schweizer Blues-Sänger Marc Amacher musste sich in der Final-Vorrunde verabschieden. Gab es etwa ein Problem mit dem Telefon-Voting?
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Hier singt der Blues-Bueb aus Bern mit Michi Beck und Smudo beim Finale von «TVOG».

Sogar Superstar Robbie Williams, 42, schwärmte vom Berner und auch die Duett-Partnerin des Abends Emeli Sandé, 29, war von der Stimme des 32-Jährigen begeistert. Dennoch wurde Marc Amacher in der ersten Final-Vorrunde per Telefon-Voting rausgewählt.  Den Titel «The Voice of Germany» konnte am Ende Tay Schmedtmann, 20, mit knapp 54% der Zuschauerstimmen, abräumen. 

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Das war der grosse Siegesmoment für Tay Schmedtmann.

Was war da mit der Wahl los?

Das Publikum konnte während der Show seine Favoriten mit einem Anruf eine Runde weiterwählen. Da trug Marc Amacher die Nummer zwei. Doch während der Show wurden stets Einblender gezeigt, in der die Kandidaten-Reihenfolge vertauscht war und Marc Amacher als Nummer 3 dargestellt wurde. Auch die Zuschauer waren verwirrt:

 Die Endziffer 3 gehörte ausgerechnet dem späteren Gewinner Tay. Haben die Amacher-Fans ihre Stimme am Ende versehentlich für Tay abgegeben? 

Marc Amacher zeigt sich nach seinem Aus trotzdem zufrieden. Im Gespräch mit «20 Minuten» äussert er sich zu seinem Resultat und dem verpassten Sieg: «Ich bin gottenfroh!» Man hätte das Theater diese Woche miterleben sollen. Ich will auch nicht unbedingt so einen Scheiss geschenkt bekommen, auf das kann ich verzichten.» Bei ihm laufe es einfach dreckiger. Und der Berner ergänzt: «Ich bin froh, dass ich morgen nicht wieder ins Frühstücksfernsehen muss, um ein Weihnachtslied zu singen.»

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