Mister Schweiz 2010 So lebt Stefan mit seinem kranken Mami

Er trägt den Übernamen «Sunshine» - trotzdem steht Mister-Schweiz-Kandidat Stefan Zahnd nicht nur auf der Sonnenseite des Lebens. Mutter Sibyl leidet an Multipler Sklerose und ist auf die Mithilfe ihres Sohnes angewiesen. SI online gewährt der schöne Berner Blicke ins private Fotoalbum und erzählt vom Alltag der Familie Zahnd.

«Aufgrund ihrer Gehschwäche muss meine Mutter den elektrischen Rollstuhl nehmen, wenn sie raus will», erzählt Mister-Schweiz-Kandidat Stefan Zahnd, 24. Mami Sibyl, 52, hat vor zwölf Jahren die Diagnose Multiple Sklerose (MS) erhalten. Seitdem verschlechtere sich ihr Gesundheitszustand laufend, sie werde schnell müde und sei auf seine Hilfe angewiesen, erklärt Stefan: «Ich übernehme das Einkaufen, die Wäsche und gelegentlich koche ich.»

Da Stefans Bruder Roger, 27, ausgezogen ist, unterstützt hauptsächlich der Mister-Schweiz-Anwärter seine Mutter. Vater Gilbert, 54, wohnt in Solothurn. «Meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich acht war, sie haben nicht das beste Verhältnis», so Stefan zu SI online.

Erschweren diese Umstände die Frauensuche von Langzeit-Single Stefan? «Frauen reagieren schon etwas seltsam auf den Umstand, dass ich noch bei meiner Mutter wohne und den Haushalt schmeisse», erzählt er. Aber auch seine Hobbies lasten den Mister-Schweiz-Kandidaten voll aus: Neben Schwimmen und Velo fahren trainiert er die U21-Junioren-Unihockeymannschaft. «In einer Beziehung brauche ich meine Freiheiten. Wenn man mich zu sehr einengt, bin ich nicht mehr ich selbst.» Falls die Richtige aber auftaucht, sei er auch bereit, seine Energie für die Freundin aufzuwenden, sagt «Sunshine» Stefan.

Mutter Sibyl lässt ihrem Sohn alle Freiheiten. Stefan: «Wenn ich ausziehen will, kann ich gehen. Das haben wir so besprochen.» Hilfsdienste wie Spitex sollen die kranke Mutter dann unterstützen. Konkrete Pläne hat er allerdings keine.

 

 

 

 







 

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