Vera Dillier erntet Pelz-Schelte nach TV-Sendung «Ich bin aus Prinzip nicht politisch korrekt»

Sie wollte den Deutschen zeigen, wie schön es sich in St. Moritz lebt und kassierte eine virtuelle Ohrfeige. Der Grund: Vera Dillier trug in der TV-Sendung Echtpelz. Jetzt schlägt die Jetset-Lady zurück.
8: My Day 2013 Vera Dillier in St. Moritz
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Vera Dillier trägt ihren Pelz im Winter regelmässig. Sie besitzt einige, alle schon seit mehreren Jahren.

Dienstagabend auf Sat.1: Vera Dillier und Reto Hanselmann, 35, zeigen den deutschen TV-Zuschauern das Luxusleben in St. Moritz. Beim Aussendreh zittert Hanselmann bei Minusgraden, Dillier hingegen hüllt sich in wärmenden Echtpelz.

Schon im Vorfeld zeigte Hanselmann auf seiner Facebook-Seite Eindrücke von den Dreharbeiten - die Community reagierte prompt: «Der sollte man den Pelz in den Rachen stecken, bis sie erstickt», schreibt ein User. Andere Beleidigungen, die tief unter die Gürtellinie gingen, hat der Zürcher gelöscht.

Reto Hanselmann ohne Mann Vera Dillier ohne Freund Insta Facebook
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Der TV-Dreh für Sat.1 sorgte für Empörung.

Auf Nachfrage von SI online zeigt sich Hanselmann bestürzt: «Ich bin schockiert, wie beleidigend gewisse Leute geworden sind.» Er selbst trägt seit Jahren keinen Echtpelz mehr. Seine Meinung: «Lieber keinen Pelz als Kunstpelz.» Mit Vera habe er ausführlich über das Thema diskutiert und auch wir haben bei der Jetset-Lady nachgefragt. Den Marder-Pelz, den sie in der Sendung getragen habe, besitze sie seit 20 Jahren, sagt sie. «Das Ganze artet langsam aus. Wer das Krokotäschchen anprangert, kann keine Lederschuhe tragen. Wer den Pelz anprangert, soll sich mal fragen, wie seine Daunenjacke entstanden ist.»

«Scheinheilige Heuchelei nervt»

Die Kritik steckt Dillier weg, sie sei aus Prinzip nicht politisch korrekt. Doch die «scheinheilige Heuchelei» nervt sie. Einzig von Veganern könne sie Kritik akzeptieren. Deren Konsequenz bewundere sie.

«Fakt ist: Diese Pelze gibt es. Soll ich sie etwa verbrennen?» Und sie hat einen Wunsch: «Jeder soll für sich selber schauen, was er tun kann, damit es Tieren und auch Menschen besser geht.» Sie denkt dabei auch an Billigproduktionen im Ausland, bei denen Menschen unter schlechtesten Bedingungen arbeiten.

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