Toyloy, Morger & Co. zeigen ihre Fitness-Bodys Jetzt kommen die Mucki-Missen!

Strong ist das neue skinny: Schweizer Missen setzen nicht mehr auf eine dünne Optik, sondern auf einen durchtrainierten Körper. Und präsentieren stolz das Ergebnis ihrer harten Arbeit.

Von der zierlichen Miss-Schweiz-Finalistin zum durchtrainierten Fitness-Girl: Vera Morger ist kaum wiederzuerkennen! Die Miss-Schweiz-Finalistin hat seit ihrer Kandidatur 2013 ordentlich an Muskeln zugelegt. Kein Wunder, fünf Mal in der Woche ist die Bündnerin im Fitnesscenter anzutreffen. Wenn sie frei hat, sogar noch mehr. «Am liebsten gleich drei Mal pro Tag», sagt sie zu SI online.

Sportlich war sie zwar schon immer. Während Morger früher aber auf Cardio setzte, hat sie vor zwei Jahren mit intensivem Krafttraining begonnen. Heute sei das Gewichte stemmen «eine grosse Leidenschaft», wie sie sagt. Und sie gibt zu: Das Training hat durchaus Suchtpotenzial. Auch ihre Ernährung hat sie komplett umgstellt. Vera setzt auf viel Eiweiss: Hüttenkäse, Magerquark, Poulet und Proteinshakes stehen auf ihrem Ernährungsplan, aufgeteilt in sechs bis acht Mahlzeiten am Tag. «Ich bin von Natur aus kein Schleckmaul, darum fällt es mir sehr leicht auf Süsskram zu verzichten.»

Stolz auf ihren neuen Superbody ist auch Whitney Toyloy, 26. Vier bis fünf Mal in der Woche hat sie in den letzten Monaten trainiert, um Fett an Beinen und Bauch zu verlieren und stattdessen Muskeln zuzulegen. Die Transformation präsentiert sie stolz ihren Fans auf Social Media. «Das Fett, das ich nicht mochte, ist jetzt weg. Mein Körper und Geist fühlen sich viel besser an», sagt sie. Von dünnen Models hält Whitney sowieso nicht viel, sie steht  auf kurvige Frauen wie Khloe Kardashian. Und sie brauche den Sport, um nach einem strengen Arbeitstag abzuschalten, wie sie sagt. «Andere Menschen schreiben, meditieren, wellnessen oder schauen TV. Ich mache Workout, dann bin ich ganz mit mir und fühle mich einfach gut.» Fitness, Zirkeltraining, Crossfit, Kickboxen, Joggen - die Miss Schweiz des Jahres 2008 kombiniert verschiedene Sportarten, die gesunde Ernährung tut den Rest.

Gestählte Frauen sind «total sexy»

Nicht ganz so strikt hält es Marina Ettlin, 23. «Ich habe jetzt keinen Ernährungsplan, aber ich schaue trotzdem, dass ich nicht zu viel Süsses esse», sagt sie. Im Dezember hat sich die Ex-Miss-Zürich und Miss-Schweiz-Finalistin 2014 ein Fitness-Abo besorgt und musste sich zuerst regelrecht fürs Training überwinden - inzwischen geht sie drei bis vier Mal die Woche hin und liebt die körperlichen Veränderungen an sich. Stolz zeigt sie auf Instagram die ersten Fortschritte. «Nach dem Training fühle ich mich besser, weil ich weiss, dass ich etwas Gutes für meinen Körper tue.» 

Fällt das Workout ausnahmsweise mal aus, kommt das schlechte Gewissen. Dominique Rinderknecht, 27, kennt das gut. Eigentlich zieht sie ihre Sporteinheiten durch, egal wo sie gerade ist. Manchmal sei das aber trotzdem unmöglich. «Dann fühle ich mich fast schon schlecht.» Sport hat bei der Miss Schweiz 2013, die sich gerade erst von ihrem langjährigen Freund getrennt hat, schon seit Jahren einen hohen Stellenwert. Seit ihrer Missen-Zeit trainiert sie zweimal wöchentlich mit einem Personal Trainer, zusätzlich macht sie Cardiotraining. «Mir gefallen sportliche Körper, bei Frauen wie bei Männern», sagt die fitte Zürcherin. «Aber die Proportionen müssen stimmen. Zu aufgepumpt gefällt mir nicht.»

Bei Vera Morger darfs dagegen nicht genug Muskeln haben. Gestählte Frauen sehen in ihren Augen nicht männlich, sondern «total sexy» aus. Wichtig sei das Gesamtpaket. Die Ex-Miss-Kandidatin schliesst denn auch nicht aus, einmal selbst bei einem Bodybuilding-Anlass teilzunehmen. Noch sei aber nichts geplant. «Zum jetzigen Zeitpunkt stehen meine Leidenschaft und persönliche Zielerreichung im Vordergrund», sagt sie. «Ich setze mir immer bestimmte körperliche Ziele, die ich dann unbedingt erreichen möchte.»

Im Dossier: Fitnesstipps von SI-Coach Dave Dollé

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