Carrie Bradshaw & Co. Darum bewundern wir die Serienstars

Modisch sein wie Carrie Bradshaw, direkt wie Cristina Yang oder stark wie Lynette Scavo: Nicht ohne Grund begeistern Serien wie «Sex And The City», «Grey's Anatomy» oder «Desperate Housewives» Millionen von Frauen auf der ganzen Welt. Warum aber bewundern wir Serienfiguren, obwohl wir genau wissen, dass es sich um fiktive Charaktere handelt? SI online ist dem Phänomen Serienstar auf der Spur.

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Millionen von Frauen lachen, weinen und leiden mit ihnen: den Figuren aus Serien wie «Sex And The City», «Gossip Girl» oder «Desperate Housewives». Warum vermögen die fiktiven Personen die Herzen der Zuschauerinnen so zu erwärmen? Weil wir sie unbeschwert bewundern können und ihre Charaktereigenschaften lieben - schliesslich sind es nicht unsere eigenen.

Vorbild fast aller Frauen ist die New Yorker Mittdreissigerin Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker) aus «Sex And The City». Mit ihren Freundinnen Charlotte York (Kristin Davis), Samantha Jones (Kim Cattrall) und Miranda Hobbes (Cynthia Nixon) ver- und entliebte sie sich während 94 Serienfolgen und bald zwei Kinofilmen - und immer war sie topgestylt. Carrie mischt Fashiontrends geschickt zusammen, trägt jedes noch so bunte Outfit und überstrahlt mit ihrem Look alle anderen. Darum wird sie von den weiblichen Fans vor dem Bildschirm auch geliebt – und um ihre Klamotten beneidet. Den Traum eines begehbaren Kleiderschranks möchte schliesslich so manch eine Frau verwirklichen.

Samantha Jones steht ihrer Freundin Carrie in Sachen Auffallen in nichts nach: Die emanzipierte PR-Frau durchbricht etliche Klischees mit ihrem Umgang mit sich selbst, geht mit ihrer Sexualität um, als sei sie das Normalste auf der Welt, nimmt sich das, was sie braucht und will und ist damit (fast) immer glücklich. Es ist genau diese Offenheit, ihre unkonventionelle Lebensweise, weswegen sie viele bewundern. 

Ganz anders Meredith Grey (Ellen Pompeo) aus «Grey's Anatomy»: Als Hauptcharaktere der Serie müssen gerade sie und ihre beste Freundin Cristina Yang (Sandra Oh) diverse Schicksalsschläge ertragen. Sie sind immer füreinander da, in guten wie in schlechten Zeiten. Freud und Leid teilen ist mit einer Freundin schöner und einfacher, schliesslich ist geteiltes Leid auch halbes Leid. 

Gabrielle Solis (Eva Longoria) hat in «Desperate Housewives» gleich deren drei. Auf den ersten Blick mag «Gaby» zwar als verwöhnte Luxus-Diva erscheinen, doch im Innern ist sie jemand, der ihren Nachbarinnen eine gute Freundin ist, für sie ihre Hand ins Feuer legt, sie tröstet, sie aufbaut – und mit ihnen bei einem Glas Champagner lacht.

Sehen Sie in der SI-online-Bildergalerie, welche Scheiben wir uns von unseren Serien-Stars abschneiden können.

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