Marianne Kaufmann und Rolf Maibach dürfen sich fortan Schweizer des Jahres nennen. Am SwissAward 2010 kürte die Schweiz die fünf wichtigsten Persönlichkeiten unseres Landes. SI online zeigt Ihnen alle Gewinner.
SwissAward 2010 Maibach & Co.: Das sind die Gewinner
Schweizer des Jahres
Marianne Kaufmann und Rolf Maibach gewinnen die Trophäe für ihre Arbeit in Haiti. Sie setzten sich gegen den Zweitplatzierten Kilian Wenger, Pascale Bruderer auf Rang 3, Simon Ammann (4. Platz) sowie Adolf Ogi und Moritz Leuenberger - Platz fünf - durch. Im Voting auf SI online waren Schwingerkönig Kilian Wenger und das Duo Kaufmann Maibach abwechselnd auf Platz 1 und 2.
Kategorie Wirtschaft
Felix Richterich: Er positionierte das Kräuterbonbon «Ricola» weltweit an erster Stelle. Neben Richterich waren Hans-Ulrich Müller und Peter Spuhler nominiert.
Kategorie Show
Sophie Hunger: Mit ihrer Musik schafft sie es immer wieder alle Generationen anzusprechen. Bligg und Freddy Nock gingen leer aus.
Kategorie Politik
Pascale Bruderer: Als engagierte Politikerin und Nationalratspräsidentin schlägt sie erfolgreich Brücken zwischen Alt und Jung. Bruderer gewann gegen Adolf Ogi und Moritz Leuenberger sowie Cornelio Sommaruga.
Kategorie Gesellschaft
Marianne Kaufmann und Rolf Maibach: Die Helfer leisten einen unermüdlichen Einsatz im Albert-Schweitzer-Spital in Haiti. Neben dem Duo waren Patrick Aebischer und Fabiola Gianotti nominiert.
Kategorie Kultur
Martin Suter: Der erfolgreichste Schweizer Schriftsteller heimste nach vielen anderen Preisen nun auch den begehrten SwissAward ein. Suter setzte sich gegen Egon Ammann und Melinda Nadj Abonji durch.
Lifetime-Award
Emil Steinberger: Der Kabarettist ist seit Jahren nicht mehr von der Schweizer Show-Bühne wegzudenken. Dass er dafür am SwissAward 2010 geehrt werden würde, wusste der 78-Jährige nicht.
Lesen Sie alle Show-Details im Liveticker von SI online nach und sehen Sie die besten Backstage-Schnappschüsse auf Twitter.
Alle Beiträge zum SwissAward 2010 finden Sie zudem im grossen Online-Dossier.
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Kommentare
Andrea Mordasini, Bern
10. Januar 2011 - 22:32
Ich finde es toll und richtig, wurden diese beiden sympathischen Schweizer "Schweizer des Jahres", denn sie haben es mit ihrem beispiellosen Einsatz in Haiti mehr als verdient! Was die beiden im letzten Jahr, erst recht nach dem verheerenden Erdbeben, geleistet haben, ist enorm und verdient unseren grössten Respekt und Hochachtung! Den beiden guten Engeln wünsche ich ganz herzlich weiterhin alles Gute, viel Erfolg, Kraft und Durchhaltewillen und den Haitianern, dass sie und ihr Land nach der grossen Katastrophe und den Krankheiten endlich wieder zur Ruhe kommen werden!
Heidi Schweizer
10. Januar 2011 - 15:50
Entsprechende DOK-Beiträge und grosszügige Berichte in farbigen Postillen (allesamt Swiss-Award-Jurymitglieder, notabene) hatten den sensiblen Zuschauer/Leser über das vergangene Jahr hinweg bereits zu den wohltätigen Auslandschweizern hingesteuert... So galt denn auch für 2010: "Die logische Wahl einer verfehlten Sendung"! Nach 150 qualvoll langweiligen und verkrampft glamourösen TV-Minuten geht der Mutter-Theresa-Award auch in diesem Jahr wieder an ein Paar unscheinbare Gutmenschen, die ihr Projekt fortan vom sensiblen Publikum finanziert wissen. Entsprechende Bankverbindungen spätestens in der nächsten „Schweizer Illustrierten“!