Die Geissens Carmen über Geld, Ruhm - und ihre neun Fehlgeburten

Luxus ist ihr Markenzeichen. Coiffeur-Besuche, teure Schuhe und Klamotten ihr Tagesinhalt. Doch Carmen Geiss kann auch anders. Im Gespräch mit SI online gibt die Jet-Set-Lady aus «Die Geissens» überraschende Einblicke in ihr Seelenleben. Sinniert über Reichtum und erzählt von ihren etlichen Rückschlägen.

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Als sich Carmen Geiss, 46, vor mehr als 30 Jahren in einem Dorfpub in Robert, 47, verliebte, setzte sie aufs richtige Pferd. Denn Jahre später machte ihn ein Sporbekleidungslabel zum Multimillionär. Heute ist das Paar und ihre Kinder Davina, 8, und Shania, 7, bei den Schönen und Reichen zu Hause - in Monaco, St. Tropez und Kitzbühel. Zum vollkommenen Glück gefehlt hat bloss noch ein Stück Prominenz. Dieses verschafften sie sich mit der VOX-Auswanderersendung «Goodbye Deutschland». Und dank ihrer kultigen Sprüche hat der Clan mit «Die Geissens - eine schrecklich nette Familie» inzwischen gar eine eigene Doku-Soap auf RTL2.

Die erhoffte Berühmtheit ist nun da, das Konto noch schwerer. «Das ist ganz toll», schwärmt Carmen Geiss gegenüber SI online. «In Monaco, wo wir den Grossteil unserer Zeit verbringen, bekommen wir den Rummel zwar nich gross mit. Doch wenn wir nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz reisen, erhalten wir wahnsinnig viele positive Resonanzen. Ich geniesse das in vollen Zügen.»

Nicht immer wurde sie vom Leben derart verwöhnt. «Familientechnisch ist das Glück bei uns erst spät eingetroffen», erzählt Carmen Geiss. Erst mit 39 Jahren konnte sie sich ihren lang gehegten Kinderwunsch erfüllen. Zuvor musste sie durch die Hölle: Mit 17 glaubte sie erstmals schwanger von Robert zu sein - es handelte sich jedoch um eine Scheinschwangerschaft. Danach folgten neun Fehlgeburten.  «Ich hätte damals auf den ganzen Reichtum verzichtet, hätte ich dafür ein Kind bekommen.»

Wie schaffte sie es, so viele harte Rückschläge zu verarbeiten? «Es klingt vielleicht dumm. Aber heute würde ich jeder Frau, die sich in der selben Situation befindet, raten, ihre Hoffnungen herunter zu schrauben und nicht so grosse Ansprüche an sich selbst zu stellen.» Sie weiss: «Je mehr man es will, desto weniger klappt es.» Erst als sie mit dem Kinderwunsch abgeschlossen habe, habe ihr der Arzt eröffnet, dass sie nun endlich schwanger sei. «Als erste Reaktion habe ich ernsthaft darüber nachgedacht, die Schwangerschaft abbrechen zu lassen. Aber dank des energischen Widerspruchs meines Mannes ist Davina heute da. Und ich bin sehr glücklich darüber.»

Durch diese Erfahrung hat sich ihr Verhältnis zum Geld verändert. Auch wenn es zugegebenermassen eine grosse Rolle in ihrem Leben spiele, stehe es nicht an erster Stelle. «Zufriedenheit und Glück ist das Wichtigste», sagt sie. «Luxus ist einfach ein toller Zusatz.»

Und noch eines hat Mama Carmen, die gerade ihre erste Musik-Single auf den Markt gebracht hat, gelernt: Die Zukunft ist nicht planbar. «Deshalb machen wir uns über das Morgen auch nicht viele Gedanken.» Heute seien sie in Monaco, morgen in Dubai und nächste Woche in Las Vegas. Bei den Geissens geschehe halt alles spontan, sagt sie. Und fügt lachend an: «Planung kostet ja auch Zeit. Und Zeit bekanntlich Geld.»

«Die Geissens - eine schrecklich glamouröse Familie», jeden Montag, um 20:15 Uhr, bei RTL II.

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Kommentare

Dave
10. Mai 2012 - 16:21

Hi Silke,verstehe deine Kritik nicht,einfach nicht gucken wenn es nervt.Ich finde die Geissens einfach Kult.
Aber das Menschen die so Leben können Neider haben ist ja nichts neues.Thomas,Du hast recht was die Töchter betrifft,es ist schön zu sehen wie sich Vater,Mutter und Opa um die kümmern und selber Spaß dabei haben.

 
 

silke
10. Mai 2012 - 14:39

...also mich nerven die ja nur noch!!

lg silke

 
 

elke r-
5. Mai 2012 - 23:14

Ich bewunder diese Frau,einfach toll.

 
 

Bibi Blocksberg
2. Mai 2012 - 23:22

an Lisa und Daniel = Neider sind halt überall ! Wenn Ihr aufhört so zu denken, geht es euch auch mal gut. Hallo Ihr "4" Ihr seit wirklich so ebs von cool, einfach geil :)
Wohne an dem wunderschönen Bodensee in Allensbach und würden uns freuen wenn wir mal Motorboot Rennen machen könnten. Also bis dann. Liebe Grüße Bibi und Paul

 
 

marion
1. Mai 2012 - 20:30

Lehrnen????

 
 

Thomas Rupp
22. April 2012 - 10:18

Menschen wie Robert und Carmen Geiss sind garantiert herzlicher als wie wir alle denken.
Schaut doch einfach nur einmal genau hin wie die Augen der beiden funkeln wenn sie mit Ihren Töchter beschäftigen, diese tiefe Menschlichkeit kann man nicht simmulieren.
Kann man nur hoffen, dass wir noch recht viel und lange von dieser außergewöhnlichen Familie sehen dürfen.
Von hier aus...alles gute und ne dicke packung Gesundheit an die Vier.

 
 

Kirsten V.
29. März 2012 - 0:17

Bevor man sich so ein negatives
Urteil bildet. Rate ich Schreiben lehrnen.

 
 

susanne maria
13. Februar 2012 - 19:21

Hallo
Ich finde die Carmen Geiss eine herzliche Frau.Mir gefällt an ihr,dass sie so nett und herzlich geblieben ist samt dem Reichtum.ich hätte gerne so eine herzliche Freundin,auch wenn sie kein Geld hätte,mir geht es um die inneren Werte von Carmen.In einigen Dingen sehe ich mich in ihr.Ich wünsche ihr,dass sie so bleibt und alles gute ihrer Familie und,dass es immer so bleiben wird.Liebe Grüsse Susanne Maria

 
 

Andy Hahn
11. Januar 2012 - 18:16

Ich finde die Familie Cool. Es ist aber erstaunlich wie sehr sich die Meinungen hierzulande zweiteilen. Ich sage, das sich die Familie Ihren Neid der Mitmenschen hart erarbeitet hat. Leider ist unser Volk in Deutschland voller Neider. Es ist immer leicht über Menschen zu urteilen. Ich gehöre selber lieber zu den Menschen die im Leben etwas wagen, wenn es auch mal schiefgeht. Wir Deutschen sind da leider noch sehr intolorant. Ich freue mich auf jeden Fall mehr von der Familie zu sehen.

 
 

Ute
13. Dezember 2011 - 14:52

Ich finde Carmen klasse...es macht richtig Spaß ihr zuzuschauen .

 
 

Susanne Schneider
24. Oktober 2011 - 8:40

Coole Familie,gefallen mir. Die Neider sind halt überall. Weiter so, freue mich immer auf Montag..............

 
 

Lisa
19. Oktober 2011 - 19:41

Die sind wirklich untetste Schublade

 
 

Daniel Hofer
17. Oktober 2011 - 13:57

Irgendwo muss es ja eine unterste Schublade geben. Die SI ist mit diesem Beitrag nahe dran. Gratulation!

 
 

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