Glastonbury 2011 Ein Toter auf Klo: Tragödie am Festival

Kate Moss wurde der Eintritt verwehrt, die Wiese verwandelte sich in einen Schlamm-Pool und U2s Auftritt wurde von Protesten begleitet. Doch ein grausiger Fund überschattet die diesjährige Ausgabe des Glastonbury Festivals in England.

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Über zwanzig Stunden lag Christopher Shale, 56, auf einer mobilen Toilette am Rande des Glastonbury-Festivals. Tot. Am Sonntagmorgen wurde die Leiche des britischen Politikers entdeckt. Zunächst kursierten gemäss der «Daily Mail» Gerüchte, der Freund des britischen Premierministers David Cameron, habe seinem Leben ein Ende gesetzt. Jetzt aber gehen Beamte von einem schweren Herzinfarkt aus. Der Vorfall überschattete das Musikfestival, das zu den grössten weltweit gehört.

Die Proteste gegen die Band U2 und dessen Sänger Bono, 51, erscheinen dagegen nichtig. Eine Aktivisten-Gruppe hatte am Freitag gegen den Iren gewettert. Sie warfen ihm vor, dass er in seiner Heimat steuerfrei lebt, an seinen Konzerten aber jeweils zu Spenden aufruft. Ein Wiederspruch, wie sie finden. Sicherheitsbeamte überwältigten die Demonstranten.

Vor der Security fand auch Kate Moss, 37, zunächst kein Durchkommen. Sie wollte in den Backstage-Bereich der Band Pulp, kam beim grossgewachsenen Officer jedoch nicht vorbei. Mit Blicken und lieben Worten versuchte sie ihn zu überreden - ob es ihr gelungen ist, ist nicht bekannt. Beim Auftritt ihres Verlobten Jamie Hince mit The Kills stand sie allerdings ganz vorne in der ersten Reihe - bevor sie ihm kommenden Samstag, 2. Juli, das Ja-Wort geben wird.

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