Nicht nur die Haitianer sind traumatisiert, auch die internationalen Helfer zeigen sich schockiert über das Ausmass der Katastrophe: Wo man hinblickt, nichts als Elend, Tod, Verwüstung, Verzweiflung – und Hoffnungslosigkeit. Was sollen sie hier noch retten?
Erdbeben-Katastrophe Spenden Sie für weitere Wunder in Haiti!
Den Helfern bleibt nur, die Toten zu bergen. Doch manchmal geschieht ein kleines Wunder, das den Rettern zeigt, wofür sie da sind.
Drei Tage nach dem Jahrhundertbeben wird der zweijährige Redjeson aus den Trümmern seines eingestürzten Elternhauses in Port-au-Prince geborgen. Alle haben ihn tot geglaubt, und seine Eltern haben ihr Büblein beweint. Dann wühlen sich spanische und belgische Rettungsteams durch den zertrümmerten Beton und das verbogene Metall des Hauses. Sie hören ein Wimmern. Und finden den kleinen Redjeson: erschöpft, schmutzig, in zerrissenen Kleidern, schreiend, weinend und mit einer Platzwunde am Kopf – aber er lebt!
Mutter Daphnee und Vater Reginald können es kaum fassen, dass ihr tot geglaubtes Kind noch am Leben ist. Ängstlich schaut der Kleine ins Blitzlichtgewitter der Fotografen. Dann entdeckt er seine Mutter – und ein breites Lächeln huscht über sein vom Dreck verschmiertes Gesicht. Redjeson, das glücklichste Kind im Elend von Haiti.
Heute ist der nationale Sammeltag für die Opfer auf Haiti:
Spenden Sie jetzt gleich mit einem Klick auf Glückskette, Worldvision, Médecins Sans Frontières oder dem Schweizerischen Roten Kreuz.
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