Über regionale Rennen mit dem Pocket Bike kam Tom Lüthi früh in den Motorrad-Rennsport. Schon in seiner vierten Saison bei den 125-ccm-Töffs wurde der Emmentaler Bauernbub sensationell Weltmeister. In der aufkeimenden Töffbegeisterung in der Schweiz wurde Tom 2005 zum Sportler des Jahres gewählt, noch vor Weltstar Roger Federer. Dann versank Lüthi vorübergehend in der sportlichen Versenkung. 2007 wechselte er in die 250-ccm-Klasse, doch weitere Grosserfolge blieben ihm vorerst versagt. Richtig in Fahrt kam er erst wieder mit dem Transfer 2010 in die zweithöchste Rennklasse, die Moto2-Kategorie. In seiner ersten Saison holte er sich gleich mehrere Podestplätze.
VIP-Lexikon Tom Lüthi
Motorradrennfahrer
Paddock, s.r.o Grand Prix Teammanagement
Austrasse 38
CH-8045 Zürich
Karriere
Wussten Sie, dass
Toms Eltern Hansueli und Silvia führen im Emmental einen Bauernhof. Sie sind in Toms hochprofessionellem Team noch heute als Helfer im Hintergrund engagiert.
Lüthi rast zwar mit 250 km/h um die Rennstrecken, aber auf die Strasse darf er auf dem Töff noch nicht: Bisher fehlte ihm die Zeit, den Motorrad-Fahrausweis zu machen.
Es gibt nicht viele Körperteile, die bei Tom noch nie verletzt waren: Knochenrisse in den Fingern, Anriss des Schulterblattes, Schlüsselbeinbrüche, ausgerenkte Schulter, Quetschung der Füsse, Schambeinbruch, Hüftprellung, Bänderriss im Fuss.
In seiner Freizeit trainiert Tom gerne auf dem Motocross-Töff. Dabei hat er sich trotz unverkennbarem Talent auch schon verschiedentlich verletzt.
In seine Freundin Fabienne Kropf, Ex-Miss-Bern und Drittplatzierte der Miss-Schweiz-Wahlen 2005, hat sich Tom 2007 am Rande des Spengler Cups verliebt. Nach vorübergehender Trennung sind sie seit 2009 wieder ein Paar.
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