Es gab nie eine erfolgreichere Skisportlerin in der Geschichte. Dass sie fünfmal zur Schweizer Sportlerin und einmal zur Weltsportlerin des Jahres (1994), zur Schweizer Sportlerin des Jahrhunderts und zur grössten Olympiasportlerin der Schweizer Geschichte gewählt wurde, spricht für sich. Mit 19 Jahren debutierte sie im Weltcup mit einem 28. Platz im Riesenslalom von Val d'Isère. In den folgenden zwölf Jahren im Weltcup holte sie dreimal Olympia-Gold, drei WM-Titel, dreimal den Gesamtweltcup, elf Disziplinen-Weltcups sowie 55 Einzelsiege. Nur in Abfahrt und Super-G schaffte sie es nie zuoberst aufs Podest (aber immerhin je einmal als zweite und dritte ebenfalls auf dieses).
VIP-Lexikon Vreni Schneider
Ex-Skirennfahrerin
Vreni Schneider
Ski-, Snowboard- und Rennschule
An der Matt
8767 Elm
Tel. 055 642 15 51
Karriere
Wussten Sie, dass
Vreni war für ihre drei jüngeren Geschwister eine "Ersatzmutter". Ihre Mutter verstarb, als sie 16-jährig war. Erst mit 30 Jahren zog sie bei ihrem Vater Chäpp, einem Schuhmacher, aus.
Nach ihrem Rücktritt 1995 schickte ihr der damalige Bundesrat Adolf Ogi einen zweiseitigen Dankes-Brief - handgeschrieben!
Ihren Ehemann Marcel lernte Vreni kennen, als dieser für Maurerarbeiten in Elm engagiert war. Und zwar am Standesamt des Dorfs.
Vreni bezeichnet sich selbst als sparsam, gibt aber zu, bei Blumen und alte Bauernmöbel schon mal in einen Kaufrausch zu geraten.
Beim Bau ihres Hauses in Elm verzichtete sie bewusst auf den Einbau einer Sauna, obwohl sie eigentlich gerne eine gehabt hätte. Grund: "Ich will doch nicht mit einer Hollywood-Villa protzen."
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