Nadine Vinzens Die Ex-Miss über ihre neuste Rolle

Im Jahr 2002 wurde Nadine Vinzens, 28, zur Miss Schweiz gekürt. Als Schauspielerin verkörpert sie nun eine Kandidatin der Schönheitswahl.

Miss Schweiz 2011, VIP-Apero Nadine Vinzens

Nadine Vinzens fliegt demnächst für Dreharbeiten nach Thailand. Danach geht's für die Ex-Miss-Schweiz zurück nach Los Angeles.
© Tilllate.com/Muriel Hilti

Schweizer Illustrierte: Nadine Vinzens, Sie haben eine Rolle als Miss-Kandidatin im Film «Das Schweizer Missen Massaker» ergattert. Üben Sie schon das Schreien?
Nadine Vinzens: Ich übe alles Mögliche, und schreien musste ich schon öfter.

Wovon kriegen Sie denn Angst und Schrecken?
Vor der Dunkelheit habe ich sehr grossen Respekt. Höhe mag ich auch nicht, und Spinnen sind sowieso der Horror.

Davon wird es in Thailand reichlich geben. In den nächsten Tagen beginnen dort für Sie die Dreharbeiten. Wie haben Sie sich vorbereitet?
Wir haben sehr viele Coachings und Trainings absolviert. Es ist beinahe wie das Drill-Camp vor den Miss-Schweiz-Wahlen. Ich freue mich auf das Team und auf ­Michael Steiner als Regisseur. Das kann nur cool werden.

Ziehen Sie als ehemalige Miss Schweiz nicht die Grundlage Ihres eigenen Erfolgs ins Lächerliche?
Ich finde das lustig, und in meinem Fall hat es auch mit Selbstironie zu tun. Miss Schweiz ist ein grosses, bekanntes Thema. Ich finde es sehr interessant und spannend, dass darüber ein Film entsteht.

Es ist eine Abrechnung mit dem Schönheitswahn. Sind Sie diesem verfallen?
Schönheit ist doch relativ. Aber vor allem in Hollywood geht für mich das Streben nach dem Perfekten oft an die Grenze.

Bei Ihnen munkelt man immer wieder, dass nicht alles echt ist …
Ich weiss, und darüber muss ich Tränen lachen. Ich bin wirklich noch von Kopf bis Fuss Nadine Vinzens. Ich habe zu grosse Angst vor Spritzen.

Wohnen Sie noch in Los Angeles?
Ja, nach Thailand drehe ich dort, und im März stehe ich wieder in der Schweiz auf der Theaterbühne. Es fädelt sich momentan alles perfekt ein.

Ist eine Miss sein eigentlich ein Horror?
Für mich war das Amtsjahr eine schöne Zeit. Ich erlebte Dinge, die mich stark machten, und sammelte viele Erfahrungen.

Dann wissen Sie aus Erfahrung, dass noch die Frage nach dem Liebesleben folgt.
Ich bin ein «Happy Single»!

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